| Claudia Flach

Rassismus in Leipzig: Wie weltoffen ist unsere Stadt?

Leipzig ist tolerant und weltoffen? Scheinbar hängt es von der Hautfarbe ab, wie die Leipziger auf ihre Mitmenschen reagieren. Einer klagt sogar sehr kritisch an. Wie rassistisch ist Leipzig?

Vergangenen Freitag erschien in der Leipziger Volkszeitung ein großes Interview mit Enrico Hochmuth, der jahrelang als Türsteher vor Leipziger Clubs gearbeitet hat. Darin wird er nach den Rassismusvorwürfen durch das Antidiskriminierungsbüro gefragt und nach den Ursachen des sogenannten Diskokrieges. Als ich ihn gestern traf, war er mit dem Interview nicht sehr glücklich. Es wirke viel plakativer, als es seine Absicht gewesen sei, erzählt er mir.

Hat Leipzig ein Rassismus-Problem? Laut Ali liegt in unserer Stadt einiges im Argen. Er erzählt mir vieles, das mich den Kopf schütteln lässt. Am Ende des Gesprächs wird deutlich: So offen er hier berichtet, sein Gesicht zeigen möchte er nicht. Denn in seinem Stadtteil, Gohlis, fürchtet er Angriffe.

 

Er leidet unter Rassismus.

Ali aus Gohlis:

"Leipzig ist extrem provinziell"

Ali (31) ist gebürtiger Leipziger und genauso Deutscher, wie die meisten Menschen hier. Nur behandelt wird er nicht so.

 

Wenn man Deine Tweets liest, hat man den Eindruck, Leipzig sei es eine Rassismushochburg. Ist das so?

Ja. Wir reden hier von Ostdeutschland, von einem extrem geringen Ausländer- und Migrantenanteil. Dazu kommt, dass man die Migranten die hier leben, im Stadtbild nicht sieht. Das liegt zum Beispiel daran, dass sie selten öffentlich sichtbare Jobs haben. Sie werden abgelehnt mit Begründungen wie "Das können wir der Kundschaft nicht antun." Dementsprechend haben die Menschen hier sehr wenig Kontakt zu Nichtweißen und versuchen noch dazu, ihn zu minimieren. Wobei das auf junge und alte Menschen zutrifft. Lustigerweise begreifen Weiße Rassismus ja nur, wenn es ihnen ein anderer Weißer erklärt. Gerade dadurch ist es aber so leicht, rassistische Klischees am Leben zu halten. Davon haben wir ja beim Streit um die Moschee in  Gohlis genug gesehen. Das "Problem" besteht darin, dass die Moschee bald als solche erkennbar ist und die Menschen sie als Realität anerkennen müssen. Ausgerechnet in so einem bürgerlich-spießigen Viertel wie Gohlis.

 

Die Moschee war ein großer Aufreger letzten Herbst. Wie macht sich Rassismus im Alltag bemerkbar?

Stell dir vor, es regnet. Wenn ich mich an der Haltestelle der Straßenbahn unterstelle, stellen sich die Leute lieber raus in den Regen. Frauen halten plötzlich ihre Handtasche fest, sobald sie mich sehen. Das passiert ganz oft. Oder Ortsunkundige fragen mich nie nach dem Weg, sondern fahren lieber im Kreis. Leute wechseln die Straßenseite und gehen mir nicht aus dem Weg, wenn es irgendwo eng ist. Sie gehen grundsätzlich davon aus, dass ich ausweiche. Im Laden werde ich an der Theke beim Bäcker oder Fleischer nicht bedient, obwohl ich offensichtlich als nächster an der Reihe bin. Was auch ganz oft passiert, ist dass mir Leute ungefragt in die Haare fassen. Zum Teil mit Kommentaren wie "Ach, ich dachte das fasst sich an wie Draht." Oder "Kann man das überhaupt kämmen?" Auch an Kindern kann man den Mentalitätswandel beobachten. Eigentlich mögen mich Kinder, mittlerweile rennen sie manchmal weg.

 

Das heißt, Du nimmst Leipzig als immer rassistischer wahr?

Seit 2012 wird es schlimmer, oder sagen wir mal offener. Ostdeutsche haben weniger Erfahrung mit Nichtweißen. Deswegen sind sie eher um Ausreden verlegen als Westdeutsche. Wegen meines deutschen Nachnamens werde ich zum Beispiel zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Aber wenn ich dann vor ihnen im Büro sitzen und sie meine Hautfarbe sehen, dann ist der Job auf einmal schon vergeben. Da wurde mir mehrmals ernsthaft erzählt, ich hätte mir die Einladung am Telefon nur eingebildet. Falls sich der Personalverantwortliche nicht gleich totstellt und am Ende einen Assistenten vorschickt, um es mir nicht ins Gesicht sagen zu müssen.

 

Bisher beziehen sich die medienwirksamen Rassismusvorwürfe vor allem auf die Türsteherszene. Hast Du bei Einlasskontrollen solche Erfahrungen gemacht?

Als ich zu Schulzeiten mit meinen weißen Freunden ins Alpenmax wollte, ist der Security das Gesicht eingeschlafen, als sie mich sah, und herrschte die gesamte Gruppe an: "Ihr nicht!" Ansonsten kenne ich das sehr gut und regelmäßig, dass die Kontrolllust der Securitys stark ansteigt, sobald ich mich als schwarze Person in die Reihe stehe. Ich werde immer noch ein bisschen gründlicher kontrolliert als alle anderen, sei es bei einem Fußballspiel oder einem Konzert. Ichgehe nach Möglichkeit nirgends hin, wo Securitys sind, weil mir das echt zu primitiv ist.

 

Glaubst Du, der "Diskokrieg" hat die Situation verschlimmert?

Da kenne ich natürlich auch nur die Medieninformationen. Aber die "strengen Einlasskontrollen" bei Ausländern und solchen, die man dafür hält, haben nichts mit der Auseinandersetzung zu tun. Die rassistisch motivierten Ausschlüsse waren ja schon immer da. Und es heißt ja nicht:
"Ah, guck mal, ein Albaner, der ist bestimmt Mitglied in der Bande", sondern es heißt: "Es sind schon zu viele Schwarze, Ausländer oder Türken drin." Oder schlimmeres. Typische Scheinargumente sind außerdem: "Wir lassen ja auch keine betrunkenen Deutschen rein", "Unsere Frauen werden von den Ausländern angemacht", "Ausländer machen nur Ärger, trinken aber keinen Alkohol." Oder: "Unsere deutschen Gäste bleiben aus, wenn die Qualität sinkt."

 

Unter Generalverdacht?

Ex-Türsteher Enrico:

"Wir haben keine Möglichkeit,

uns gegen die Rassismusvorwürfe zu wehren"

Enrico Hochmuth (42) arbeitet heute als Museumskurator. Während des Studiums und der Promotion verdiente er sein Geld als Türsteher vor diversen Leipziger Clubs.

 

Das Antidiskrimnierungsbüro Sachsen hat 2011 einen Diskotest gemacht, bei dem sechs von elf Diskotheken wegen rassistischer Einlasskontrollen kritisiert wurden. Ist Rassismus an der Diskotür in Leipzig gang und gebe?

Die Aufgabe des Türstehers ist es, den geordneten Ablauf der Veranstaltung zu garantieren. Dabei gibt es Richtlinien, die man in einer verpflichtenden Schulung an der IHK lernt. Das heißt, als Türsteher muss ich Konfliktpotenziale erkennen und vermeiden. Ich muss meine eigene und die Gesundheit meiner Gäste im Blick haben. Wenn es zum Konflikt kommt, ist es zu spät. Neben bestimmten Bekleidungsmarken wie Thor Steinar und der Hausverbotsliste beurteilt man sicher auch immer mal nach subjektiven Kriterien. Dabei spielt die jahrelange Erfahrung vieler Türsteher eine große Rolle. Nach der wird aber nicht gefragt. Mein Vater ist Algerier, natürlich ist mir klar, dass man wegen eines Migrationshintergrundes nicht verallgemeinern darf. Aber ich bin auch gegen die Tabuisierung der Probleme, die es nun mal gibt.

 

Worauf spielst Du an?

Wir müssen sowohl über positive als auch über negative Erlebnisse sprechen. Aber den Türstehern wird generell unterstellt, sie wären rassistisch. Das stand sogar in der überregionalen Presse. Natürlich ist jeder der sechs Fälle, die das Antidiskriminierungsbüro auflistet, einer zuviel. Aber wie viele Diskos haben wir in Leipzig, achtzig, hundert? Es gibt keine vergleichenden Studien zu anderen Städten. Wir Türsteher haben gar keine Möglichkeit, uns gegen die Rassismusvorwürfe zu wehren. Da wird über unsere Köpfe hinweg diskutiert. Und vor allem übersehen, dass Türsteher keine dummen Typen sind, sondern durchaus auch Akademiker dabei sind. Die vielleicht keinem „Milieu“ zugeschrieben werden wollen, wie es die Linken-Politikerin Juliane Nagel tut. Man muss nach den Erfahrungen im Berufsalltag fragen, die zu solchen Einzelentscheidungen führen. Vom Antidiskriminierungsbüro oder dem Flüchtlingsrat bekommen wir da keine Hilfe.

 

Wirkt der sogenannte "Diskokrieg" von 2008 nach?

Ich kenne mehrere Türsteher, die aggressiv angegriffen wurden, damals und auch neulich wieder. Bestimmte Ethnien kamen dabei öfter vor als andere, aber da muss man sehr, sehr vorsichtig sein, bevor man verallgemeinert. Fakt ist, wenn dir einmal ein Zahn ausgeschlagen wurde, dann willst du die gleiche Klientel nicht noch mal im Laden haben, damit sie dir einen zweiten Zahn ausschlagen. Übrigens kenne ich auch Türsteher mit Migrationshintergrund, die angegriffen wurden.

Ich habe für die Willkommensinitiative ausländischer Studenten gearbeitet, ich schere da nicht über einen Kamm. Aber in einem Club haben wir probeweise mal alle Leute durchgewunken, und an dem Abend hatten wir 10-15 Taschendiebstähle. Was die Gruppierungen aus dem „Diskokrieg“ angeht, das hat sich gelegt, aber in Luft aufgelöst haben die sich sicher nicht.

Sagen wir so: Im Rahmen der Gesetze kann jeder Clubbetreiber festlegen, wer rein kommt und wer nicht. Das gilt für Travestiepartys genauso wie für das P1 in München. Gleichzeitig halte ich es für ein großes Problem, dass von Ausländern oder Menschen mit Migrationshintergrund eben immer nur die wahrgenommen werden, die Probleme verursachen – und nicht die Intellektuellen und gut Integrierten.
 

Über den Autor:

Claudia beschäftigt sich nicht zum ersten Mal mit dem Thema Rassismus. In der aktuellen Ausgabe des Magazins TONIC spricht sie mit einem Asylbewerber über seine frustrierenden Erfahrungen in Deutschland.

Kommentare

Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

Schaut mal in die Discotheken in Westdeutschland.Oft sind die Discos selbst schon in ausländischer Hand. es gibt kaum noch ein Restaurant unter deutscher Leitung. Dort herrschen Bandenkriege und es werden Drogen verkauft. Finde es gut, dass es in Leipzig noch nicht so ist und das am Einlass noch ein Einheimischer steht.

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Frau Kanitz, werden sie nicht langsam müde gegen Menschen welche aus anderen Ländern stammen (oder deren Eltern oder was weiss ich aus welcher Generation die Eltern aus dem Ausland kommen) zu wettern? Vielleicht passiert ja noch ein wunder und sie begreifen das dies mit einer Nationalität herzlich wenig zu tun hat. Egal ob Drogen, Bandenkriege oder dergleichen.

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Valentina Varis kommentierte auf Facebook

Angelika Kanitz war wohl nie wirklich in "Westdeutschland" (PS die Mauer ist weg) Das Gelaber wegen angeblicher "überfremdung" ist das letzte..

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Valentina Varis kommentierte auf Facebook

Globalisierung ist etwas wovon alle profitieren wollen, aber nebenbei rassistisch hoch 10 sein -.-

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Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

Es heisst Westdeutschland und Süddeutschland und Ostdeutschland. Was hat dies mit der "Mauer " zu tun ?

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Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

Herr Werner, warum greifen Sie mich persönlich an. Ich spreche nur aus, was andere nur denken. Das ist die Realität, wie der interessante Beitrag gut beschreibt.Werden Sie nicht müde gegen die Leipziger, die anders denken als Sie zu wettern ?

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Angreifen? Lediglich eine feststellung, und diese ist noch überaus freundlich formuliert. Vorallem vor dem Hintergrund was Sie nun bereits seit Monaten von sich geben.

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Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

Meine Lebens - und Menschenkenntnis dürfte der Ihren um Einiges überlegen sein.:P Erklären Sie mir l bitte, warum hier in Leipzig Ausländer schlecht behandelt werden ? Fragen Sie doch mal die bösen Rassisten, über die der Artikel berichtet. Denke mal, es sind Viele. Diese werden sich auch nicht ändern, selbst wenn ein paar "Alle sind gleich -Hansels" die Welt retten wollen. Schlechte Erfahrungen mit Ausländern scheinen Sie persönlich noch nicht gemacht zu haben, oder woher kommen diese "Vorurteile" der "Rassisten"Alles aus der Luft gegriffen.?

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Nutzerbild von KnutowskieKnutowskie kommentierte

Leipzig und Rassismus?

Wenn man als Deutscher von ausländischen Menschen angegriffen und ohne Grund mitten in der Stadt am helllichten Tag krankenhausreif geprügelt wird, kann man sich vorstellen, warum Rassismus wächst. Ganz ehrlich, die "Randgruppen" sind selbst schuld. Sicher gibt es immer welche die nicht so sind. Ich wohn auf der Eisenbahnstraße und meinen Dost-Markt möchte ich nicht missen. Dort sind auch echt nette Leute. Aber es gibt immer mehr Ausländer, die meiner Meinung nach gern wieder in ihr Urspringsland fahren können. Sicher kann man dies nicht an der Hautfarbe fest machen oder an einem Erscheinungsbild. Aber genau das passiert: Schießereien in der Stadt... verübt von Ausländern, die unsere Gesetze und Normen nicht akzeptieren können. Was denkt sich da so der Druchschnittsbürger? Noch kein Deutscher hat so etwas hier gemacht. Einfach in der Öffentlichkeit eine Pistole ziehen und einem willkürlichen Menschen in die Beine schießen. Rassismus ist sicher nicht immer richtig, aber die Ursachen liegen auf der Hand, warum das so entsteht. ..uuund: Wenn ein Türsteher nicht möchte, dass man reinkommt, dann ist das eben so. Es gilt das Hausrecht. Ich lass ja auch nicht jeden in meine Wohnung.

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Nutzerbild von JkasekJkasek kommentierte

Blödsinn

Sorry, dass ist eine klassisch rassistische Meinung. Der Beginn ist ich habe nichts gegen Ausländer und dann folgt das große aber in dem Vorurteile und angebliche Tatsachen bunt vermischt werden. Die angesprochenen Schießereien waren Milieuspezifische Kriminalität und die Schüsse nicht zufällig. Eine spezielle Ausländerkriminalitität, also einen Zusammenhang zwischen der Eigenschaft Ausländer und Kriminalität gibt es nicht. Weder in der Kriminologie, noch in den Sozialwissenschaften, noch in der polizeilichen Kriminalstatistik, gibt es einen solchen konstruierten Zusammenhang. Wohnungen mit Clubs zu vergleichen ist unvergleichlich blöd, denn die Clubs durchlaufen vorher ein Genehmigungsverfahren weil sie für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Wer das nicht viel kann einen Privatclub machen. Dann muss er natürlich auch niemanden einladen, vergleichbar etwa mit Vereinen. Die Behauptung die Randgruppen seien selber schuld ist dann das großartigste überhaupt. Die Hartz IV Empfänger sind selber schuld das sie arm sind, die Migranten, dass niemand sie mag und so weiter. Jeder ist selber schuld verdeckt perfekt die Methoden des sozialen Abwärtsvergleiches und die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit der Menschen. Deswegen nehme ich auch an, dass Sie für ihre offenkundige Dummheit selbstverantwortlich sind und verbleibe ohne freundlichen Gruße Mit der Ihnen zustehenden Ehre

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Sonny White kommentierte auf Facebook

Meine Lebens - und Menschenkenntnis dürfte der Ihren um Einiges überlegen sein.... erfolgreich disqualifiziert ;) wie des öfteren hehe

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

Wenn man als Deutscher von ausländischen Menschen angegriffen und ohne Grund mitten in der Stadt am helllichten Tag krankenhausreif geprügelt wird, kann man sich vorstellen, warum Rassismus wächst. Ganz ehrlich, die "Randgruppen" sind selbst schuld. Sicher gibt es immer welche die nicht so sind. Ich wohn auf der Eisenbahnstraße und meinen Dost-Markt möchte ich nicht missen. Dort sind auch echt nette Leute. Aber es gibt immer mehr Ausländer, die meiner Meinung nach gern wieder in ihr Urspringsland fahren können. Sicher kann man dies nicht an der Hautfarbe fest machen oder an einem Erscheinungsbild. Aber genau das passiert: Schießereien in der Stadt... verübt von Ausländern, die unsere Gesetze und Normen nicht akzeptieren können. Was denkt sich da so der Durchschnittsbürger? Noch kein Deutscher hat so etwas hier gemacht. Einfach in der Öffentlichkeit eine Pistole ziehen und einem willkürlichen Menschen in die Beine schießen. Rassismus ist sicher nicht immer richtig, aber die Ursachen liegen auf der Hand, warum das so entsteht. ..uuund: Wenn ein Türsteher nicht möchte, dass man reinkommt, dann ist das eben so. Es gilt das Hausrecht. Ich lass ja auch nicht jeden in meine Wohnung.

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Ihre Überheblichkeit lasse ich mal unkommentiert. Für jeden welcher ihre Kommentare verfolgt, erklärt sich dies von selber. ;) Eine Erklärung muss ich ihnen leider schuldig bleiben,d a ich diesbezüglich zu wenig Kenntnis habe. Aber ich habe kein Problem damit, dies "zuzugeben". :) So oder so gibt es mir nicht das Recht, alle über einen Kamm zu scheren. Und wenn 99% schlecht sind, so sind dies nicht alle. Schlechte Erfahrungen habe ich durchaus gemacht, aber wiegesagt: Kein Grund alle dafür zu verurteilen. Desweiteren sind gute Freunde von mir Menschen mit ausländischen Wurzeln. Aus der Luft gegriffen sind mindestens die "Leserzusendungen" der BI Seite, wo Sie vielleicht besser aufgehoben sind? ^^

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Nachtrag: Und ja, natürlich sind alle Menschen gleich, was sonst? o.O Hansel? Tztztz... ^^

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Christian Glöckner kommentierte auf Facebook

Rudolph Koch, Und was kann eine Person wie Ali dafür, wenn andere, die wahrscheinlich nicht mal aus einem ähnlichen Ursprungsland wie er kommen, Straftaten begehen. Irgendwie lese ich in deinem Text heraus, Rassismus entstehe wegen Pauschalisierungen, dennoch sind sie selber Schuld. Bleiben wir bei Ali, er hat damit nichts zu tun, muss aber dafür gerade stehen. Empfindest du das als fair? Du hast selber erkannt das Pauschalisierungen sind ein Problem, rechtfertigst es im gleichen Atemzug jedoch wieder, nicht ein bisschen paradox? Das wäre wie als würde ein Deutscher eine Straftat begehen, was ja vorkommen soll, und ich würde dich dafür diskriminieren. Zur Disko, natürlich gibt es Hausrecht, aber soll das nicht ein Ort sein, wo man mit seinen Freunden Spaß hat, und jeder rein kommt, der sich an die Regeln (Nicht über die Strenge schlagen), innerhalb des Etablissement hält. Ist doch ein massives Problem, wenn jemand, der die gleichen Absichten hat wie du, und friedlich ist, nicht hereingelassen wird, oder nicht?

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Herr Koch: Rassismus ist nicht entschuldbar. Und bedarf meiner Meinung nach auch keiner fadenscheinigen Erklärungen. Es gilt das gleiche ich hier schon gebetsmühlenartig schreibe: Es mag sein das ein paar Knallköppe über die Stränge schlagen, jedoch nicht alle. Das kriminelle hier nichts zu suchen haben, darüber muss man garnicht diskutieren, selbstredend. Stimmt, Deutsche schiessen nicht in die Beine. Die laufen lieber gleich Amok und schiessen wild um sich. Zwar eins chwachsinniges Argument, aber ihres ist ja auch nicht besser möchte man meinen. :P

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Loreen Fischer kommentierte auf Facebook

Was interessiert mich der Diskokrieg in Leipzig wenn mein Sohn der Deutsch ist (für einige hochgebildete Mitlesende um genauer zu sein Westdeutsch - Ironie aus!) nur seiner Hautfarbe wegen rassistisch beschimpft wird! Wenn man die Kinder fragt ob sie die Bedeutung des gesagten kennen lautet die Antwort in der Altersklasse 6-9 meistens NEIN!!! Wo bitte ist die Unterstützung von öffentlichen Institutionen wie Schule / Kita/ Hort die sich mit solchen Themen offen auseinander setzten und diesen Keim im Grunde ersticken? Wieso muss ich als einzelne Mutter jedem einzelnen Kind erklären wie es richtig geht? Wieso sind deren Eltern nicht interessiert an Aufklärung und geben nur ein entnervtes Stöhnen von sich? Dieses Rassedenken ist abscheulich ... VORBEUGEN STATT AUF DIE SCHUHE KOTZEN!!!!!!!!!!!!!

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Hallo Frau Fischer, ich kann es mir nur vorstellen wie nervig das sein muss. Weiterhin stelle ich es mir schwer vor, dagegen alleine gegen anzukämpfen. Vielleicht können sie sich ja Hilfe bei Vereinen suchen welche sich dem Kampf gegen Rechtsextremismus verschrieben haben und zusammen mit der Schule eine Veranstaltung diesbezüglich planen? So oder so: Alles Gute! :)

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Babsi Sunshine kommentierte auf Facebook

Ich weiß nicht nicht ob der Artikel etwas überzogen ist. Ali ist in Leipzig geboren und lebt hier und kennt den Unterschied zwischen den Migranten im Westen und in Osten? Aha ... "Im Laden werde ich an der Theke beim Bäcker oder Fleischer nicht bedient, obwohl ich offensichtlich als nächster an der Reihe bin. Was auch ganz oft passiert, ist dass mir Leute ungefragt in die Haare fassen. Zum Teil mit Kommentaren wie "Ach, ich dachte das fasst sich an wie Draht." Im Laden wird Ali nicht bedient? Ich weiß nicht, ob ich das glauben soll. Sorry. Migranten leben hier doch nicht erst seit gestern und langsam müssten sich die Menschen hier doch daran gewöhnt haben. Oder nicht? Es gibt mit Sicherheit böse Aktionen und Begebenheiten, die nicht akzeptiert werden dürfen. Aber wie das hier beschrieben ist. Sorry, das mag ich so nicht glauben. An Ali's Stelle wäre ich nicht mehr hier.

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Loreen Fischer kommentierte auf Facebook

Hallo Herr Werner all diese Gedankenansätze sind sehr gut allerdings gestaltet es sich als schwierig, denn Sie können sich sicherlich vorstellen wie es sein mag wenn Leipzig als Stadt, wie im Artikel beschrieben, als "provinziell" dargestellt wird, es auf einer Schule sein mag die im Landkreis Leipzig liegt und eher dörflich ist ... (Gedankengang: Provinziell ist die Steigerung welchen Wortes?) Das Interesse an diesem Thema hält sich sehr in Grenzen da mein Sohn ja der "einzige" ist! EDIT: Bin gerne an Institutionen jeglicher Art welche sich mit dem Thema "Rassismus an Kindern" beschäftigen, interessiert!

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Loreen Fischer kommentierte auf Facebook

@Sunshine Babsi: "an Alis Stelle wäre ich nicht mehr hier!" Und Weglaufen ist eine Lösung wodurch eine Änderung herbeigerufen wird?! EDIT: Ich bin auch in Leipzig geboren und lebe hier und kenne den Unterschied zwischen Migranten im osten und Westen! HÄ??????? Schon mal nen schwarzen Polizisten oder Busfahrer in Leipzig gesehn?!

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Babsi Sunshine kommentierte auf Facebook

Sorry, ich habe das so noch nicht erlebt und ich kann nicht glauben, dass Ali von einer Verkäufer(in) absichtlich übersehen wird, nur weil er dunkler ist. Wie gesagt, es gibt sicher unschöne Begebenheiten, die nicht akzeptabel sind. So wie hier beschrieben, muss der Ali ja nur leiden in Leipzig. Würde ich mir als Mutter nicht mit anschauen.

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Nutzerbild von juliajulia kommentierte

......

dann verbring mal 1 tag mit uns dann siehst du wie rassistisch die Menschen hier sind. Erleben wir auch oft so Menschen in DE die das noch nie bemerkt haben oder einfach nicht wahrhaben wollen?

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Babsi Sunshine kommentierte auf Facebook

Achso, dann habt ihr schon "im Westen" gelebt?

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Loreen Fischer kommentierte auf Facebook

ja mein Sohn ist dort geboren! Ich kenne viele Leute im "Westen" war in Südeutschland unterwegs aber auch in Norddeutschland und dort gibt es u.a genannte ethnische Gruppen im Stadtbild des öffentlichen Dienstes! HIER undenkbar!Auch wenn man bei Arbeitsamt Aussagen hört wie Na das tut mir aber leid aber solche stellen brauchen wir Ihnen nicht anbieten die gehen sowieso erst an die "Deutschen" Da kommt mir das kotzen!

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Babsi Sunshine kommentierte auf Facebook

Würde ich nicht "kotzen" drüber, sondern dagegen vorgehen. Davon änderst du auch nichts. Kann ja nicht sein, dass dir jemand auf dem Amt sowas sagt. Es sei denn, es ist gesetzlich für bestimmte Stellen so geregelt. Ist zum Beispiel in Afrika auch so. Erst diese Stellen für die Einheimischen dann für die Ausländer.

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Frau Fischer, ich habe mal eben fix ein bisschen gegoogelt. leider fehlt mir die Zeit, intensiv zu schauen ob die Ergebnisse für sie relevant sind, bzw, ihnen etwas bringen. Dies können aber wohl eh nur sie selber wissen. :) http://www.verband-binationaler.de/ http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/die-stiftung-aktiv/themen/ http://www.netz-gegen-nazis.de/wissen/was-machen-wir

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Ach und das "wichtigste" habe ich doch glatt vergessen: http://www.nir-leipzig.net/ Bei diesem hier bin ich mir sicher, dass diese gerne mit ihnen zusammenarbeiten würden, habe ich sie doch persönlich als nette und sehr gesprächige Menschen kennengelernt.

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Loreen Fischer kommentierte auf Facebook

Vielen Dank!

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Karsten Werner kommentierte auf Facebook

Gerne. :)

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Malte Schmidt kommentierte auf Facebook

Jeder der herumlungert und Mitmenschen anpöbelt, auf offener Straße jemanden ohne deftigen Grund verprügelt und alten Omas die Taschen klaut, gehört bestraft. Unabhängig von der Hautfarbe und Herkunft. Ich behalte mir vor zurückzuschlagen wenn mich jemand bedroht, gegen meine deutschen wie auch ausländischen Mitbürger. Und ich behalte mir vor meine Familie und Freunde zu schützen. Dazu gehören logischerweise auch befreudete Ausländer. Dennoch zeigt meine sehr subjektive Erfahrung, dass auf viele Aktionen die Reaktionen der Ausländer sehr viel härter ausfallen als von deutschen Mitbürgern, was ich als Toleranzunterschied interpretiere. Weiterhin war das einzige von mir persönlich erlebte, negative Vorkommnis in Leipzig von betrunkenen deutschen Mitbürgern initiiert. Was wiederum logischerweise auch nicht heißt, dass alle Bürger sich hier so benehmen. Und wenn der Ali viele negative Erfahrungen macht, dann tut mir das aufrichtig leid. Wenn er sich benimmt und freundlich ist, wovon ich erstmal ausgehe, hat er das definitiv nicht verdient.

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Peter Potz kommentierte auf Facebook

Angelika Kanitz schreibt wirklich: " Ich spreche nur aus, was andere nur denken."....... nicht nur voreingenommen sondern auch noch Gedankenleserin..... JEDER "MENSCH" sollte doch in der Lage sein, seine EIGENE MEINUNG SELBST Kund zu tun, das letzte mal als so ein kleinhirniger "Volksvertreter" die "MEINUNG ANDERER" erfolgreich vertrat sind sie alle blindlinks nach Polen einmarschiert...... Rechtes Gedankentum, sei es noch so klein und/oder unüberlegt gehört ausnahmslos ausgelöscht. Und wenn sich jemand, dessen "Lebens - und Menschenkenntnis anderen um Einiges überlegen ist", schon erdreistet sich öffentlich zu outen, dass sie es in der ganzen laaaaaaangen Lebensspanne, die sie schon hinter sich gebracht hat NICHTS DAZU GELERNT ZU HABEN SCHEINT, kommt mir doch echt der Gedanke, dass da jemand wohl etwas doof zu sein scheint UND SOLCHE MENSCHEN kann ich beim besten Willen NICHT FÜHR WAHR NEHMEN! Fr. Kanitz - SHAME ON YOU!

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Es ist nicht nur eine Schande, wenn "fremde" Menschen diskriminiert oder stigmatisiert werden, sondern eine ausgemachte Dummheit, wenn unkorrektes oder kriminelles Verhalten nach Ethnie oder Nationalität differenziert wird: Der deutsche Steuerhinterzieher, der deutsche Hartz-IV-Betrüger, der deutsche Einbrecher und Fahrraddieb, der deutsche Fußballrandalierer, der deutsche Zuhälter usw. wird nämlich nur allzugern ausgeblendet. Ich glaube allerdings nicht, dass es da so sehr große Unterschiede zwischen Städten oder Regionen gibt, denn Dumpfheit gibt es überall. Vielleicht kann unsere ansonsten tolle Stadt aber noch ein bisschen an Weltoffenheit dazulernen...

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Ronny Schumann kommentierte auf Facebook

Malte Schmidt ... "Jeder der herumlungert" ?

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Ronny Schumann kommentierte auf Facebook

Kay Zeisberg ... Mit dem "Hartz-IV Betrüger" tue ich mich etwas schwer. Ich glaube auch da sollte man differenzieren.

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Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

Naivität nenne ich diese Schreiberei . Ich soll mich schämen. ?? Ha Ha Lustig ! im Artikel steht es doch geschrieben, wie die Leute ticken. In ein paar jahren werdet Ihr Eure Meinung über Ausländer revidieren.

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Peter Potz kommentierte auf Facebook

Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

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Malte Schmidt kommentierte auf Facebook

Ronny Schumann Berichtigt.

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

Wir werden genauso diskriminiert und müssen für Taten unseres Volkes gerade stehen, die vor bald 100 Jahren passiert sind. Ich war es nicht, werde aber trotzdem dafür bestraft. Im Zuge der Gleichbehandlung sehe ich es also nicht ein, weiter zu differenzieren. Sicher, wie ich schon gesagt habe, gibt es auch viele gute Leute. Aber die gehen nun mal immer unter. Das geht nicht nur Ausländern so, sondern auch Deutschen. Das Klischee wird noch schön von den Medien gefüttert und ans Volk weitergegeben. Alle Gamer sind Amokläufer... mal als Beispiel. Wenn Menschen mit fremdländischen Wurzeln sich hier etablieren, unsere Gesetze und Regeln akzeptieren, hier arbeiten und unsere Sprache erlernen: Herzlich Willkommen! Die habe ich lieber in meiner Nachbarschaft als Straftäter, Drogendealer usw. Die Frage ist ja nur, was passiert mit solchen Menschen, die sich hier absolut nicht einfügen wollen? Im Endeffekt nichts. Ich finde, man sollte ganz klare Regeln einführen, so wie is in anderen Ländern üblich ist. Baut einer Scheiße, ab nach Hause. Und um noch ein schönes Beispiel von Gleichberechtigung zu nennen: Sagt der Brite "God save the queen!" denken alle, ja ein stolzer Engländer. Sagt ein Deutscher "Ich bin stolz auf mein Land" wird er sofort in die Schublade der Rassisten gesteckt. Das ist mittlerweile genauso schlimm, wie der Rassismus selbst: Die übereilige Kategorisierung und die enorme Hetze, die sämtliche objektive Entscheidung im ansatz verhindert.

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Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

Herr Protz warum beleidigen Sie ständig. ? Stimmt. Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

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Marcel Nowicki kommentierte auf Facebook

du fügst dich auch nicht in mein deutschland ein, rudolph koch. magst du bitte gehen? danke. (merkste selbst ne?)

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

hehe dieser moment, wenn die Scheiße den Ventilator trifft. Sehr schön.

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

Dennoch ist es wahr, dass keiner gesondert "geschützt" wird. Man macht es dann nämlich in jedem Fall falsch.

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

achso: Jeder ist seines Glückes Schmied. Wem was nicht gefällt, muss etwas ändern. Wem es in Leipzig nicht gefällt, der muss nicht hier wohnen. Es wird keiner gezwungen, hier zu bleiben, Hartz4 zu beziehen usw. Man kann auch was aus seinem Leben machen.Gucke mal, die Schweden sind helle: man darf dort einreisen und wohnen, wenn man deren Sprache spricht und nachweisen kann, dass man sich komplett selbst versorgen kann. Ich mag die Schweden. Die hams raus. Die Schweizer halten das ähnlich. Alle anderen Länder machen das ungefähr im selben System. Warum Deutschland nicht? Achso, wir haben ja 6 Millionen Juden vergast. Wir haben ja Krieg angefangen. Verdammte Scheiße ich wars nicht und finds auch Scheiße. Aber mich trifft keine Schuld!

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

Mal so als Erinnerung: Wir leben in einer Demokratie. Jede politische und persönliche Meinung sollte toleriert werden. Wenn ich dann was von Auslöschung rechtspolitischer Menschen lese, dann hörts auf. Denn dann stellt man sich auf die selbe Stufe wie die Menschheit in der Geschichte. Jetzt werden halt nicht die Juden als Zielscheibe hergenommen, sondern die Rechten. Interessante Taktik. Wie war das mit Offenheit und Toleranz? Man muss auch dumme Faschos tolerieren.

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Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

lieber Peter Kotz .Ja jetzt kann es jeder lesen. Den Gutmenschen hat es das Gehirn weggefressen. Wie Rumpelstilzchen ums Feuer Herrlich !!!!! :P

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

Peter Potz ist also auch nicht besser als ein faschistoides Kleinhirn und richtet seine Aggressionen eben nicht auf Ausländer, sondern auf andere. Sogar mit offensichtlichen Morddrohungen wird hier um sich geworfen. Angelika, ich würde Anzeige erstatten. Das geht ehrlich gesagt über einen angeregten Disput hinaus und bewegt sich nicht mehr im rechtlich einwandfreien Raum. Auch per Facebook, wo viele die geringe Anonymität die noch übrig ist, genießen, kann man sich strafbar machen.

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Malte Schmidt kommentierte auf Facebook

Peter Potz ist einer der offensichtlichsten Trolls die ich jemals gesehen habe. Nutzt die Pseudonymität des Internets um seine jugendlichen Ergüsse einfach laufen zu lassen und fremde, vielleicht auch mir persönlich nicht ganz passende, Meinungen zu unterminieren. Ganz ehrlich - eignen Sie sich eine gewisse Etikette an und werden Sie erwachen.

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Rudolph Koch kommentierte auf Facebook

hahahaha Malte, der Troll schlechthin hat gesprochen... :-D

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Nutzerbild von KalleKalle kommentierte

Hilfe für Türsteher

Mich wundert ein wenig, dass der gute Herr Hochmut sich beklagt, dass Einrichtungen wie der Flüchtlingsrat den armen Türstehern nicht dabei helfen, ihre "Erfahrungen aus dem Berufsalltag" zu überdenken, damit sie weniger rassistisch bei den Einlasskontrollen sind. Der Flüchtlingsrat wurde sicher nicht gegründet, um Türsteher zu betreuen, die nicht soweit denken können, dass nicht alle Menschen mit dunklerem Teint Taschendiebe und Gewaltverbrecher sind, nur weil sie mal welche getroffen haben die es waren. Von einem promivierten Kulturwissenschaftler hätte ich etwas mehr Reflexionsfähigkeit erwartet...

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Nutzerbild von EnricoEnrico kommentierte

Danke, Jürgen!

Als Interviewter noch ein Kommentar zu den "Kennern" der Szene. Dieser schöne Blick vom Schreibtisch, wie Ihn Herr Kasek hat, bewundernswert! Er weiß, dass es sich um "milieuspezifische Kriminalität" handelt...aah, da hat jemand in der Kindheit ganz viel Jerry Cotton konsumiert. Dass es einfach Personen gibt, die aufgrund von Verstößen gegen die Hausordnungen mit Hausverbot beglegt werden? Unmöglich! Dass es Personen gibt, die sich im Zuge dessen mit Gewalt Zugang verschaffen wollen? Nein, nicht im Bordell, in der Disko nebenan. Unmöglich? Dass sich bestimmte Tätergruppen gleicher ethnischer Herkunft akkumulieren, vielleicht weil es identitätsstiftend wirkt? Unmöglich! Der gehäufte Handtaschendiebstahl durch eine solche Gruppierung an einem ganz normalen Diskoabend in der MB? Auseinandersetzung im Milieu! Wenn der Einlass versucht, Personen aus dem Umfeld zu identifizieren und abzuwehren? Unlauter, rassistisch! Die Einlasskräfte, im Werk, in der MB, im Spizz oder anderen Clubs: legal angestellt, manchmal Familienväter, nicht selten Studenten: Milieuangehörige, kriminell, rassistisch! Herr Kasek, nennt man das im Fachjargon Stigmatisierung oder täuscht mich meine Wahrnehmung? Mit wem sind Sie in Dialog getreten? Woher ihre Detailkenntnis? Vom Fair-Trade-Dealer ihres Vertrauens? Es darf keinesfalls pauschal und diskriminierende Türpolitik geben, dass Leipziger Nachtleben vom Süden bis in den Norden funktioniert aber nun mal nur mit Einlasskräften, über deren Köpfe hier hinwegdiskutiert und geurteilt wird. Schließlich haben die ja alle Anabolika genommen, sind Schulabbrecher, kommen aus dem Milieu! Dialog zwecklos! Vorurteile? Neeeein!!!

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Danke, Jürgen!

Als Interviewter noch ein Kommentar zu den "Kennern" der Szene. Dieser schöne Blick vom Schreibtisch, wie Ihn Herr Kasek hat, bewundernswert! Er weiß, dass es sich um "milieuspezifische Kriminalität" handelt...aah, da hat jemand in der Kindheit ganz viel Jerry Cotton konsumiert. Dass es einfach Personen gibt, die aufgrund von Verstößen gegen die Hausordnungen mit Hausverbot beglegt werden? Unmöglich! Dass es Personen gibt, die sich im Zuge dessen mit Gewalt Zugang verschaffen wollen? Nein, nicht im Bordell, in der Disko nebenan. Unmöglich? Dass sich bestimmte Tätergruppen gleicher ethnischer Herkunft akkumulieren, vielleicht weil es identitätsstiftend wirkt? Unmöglich! Der gehäufte Handtaschendiebstahl durch eine solche Gruppierung an einem ganz normalen Diskoabend in der MB? Auseinandersetzung im Milieu! Wenn der Einlass versucht, Personen aus dem Umfeld zu identifizieren und abzuwehren? Unlauter, rassistisch! Die Einlasskräfte, im Werk, in der MB, im Spizz oder anderen Clubs: legal angestellt, manchmal Familienväter, nicht selten Studenten: Milieuangehörige, kriminell, rassistisch! Herr Kasek, nennt man das im Fachjargon Stigmatisierung oder täuscht mich meine Wahrnehmung? Mit wem sind Sie in Dialog getreten? Woher ihre Detailkenntnis? Vom Fair-Trade-Dealer ihres Vertrauens? Es darf keinesfalls pauschal und diskriminierende Türpolitik geben, dass Leipziger Nachtleben vom Süden bis in den Norden funktioniert aber nun mal nur mit Einlasskräften, über deren Köpfe hier hinwegdiskutiert und geurteilt wird. Schließlich haben die ja alle Anabolika genommen, sind Schulabbrecher, kommen aus dem Milieu! Dialog zwecklos! Vorurteile? Neeeein!!!

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Lieber Kalle!

Kalle, einfach nochmal durchlesen! Es geht nicht um Hilfe für Türsteher. Es geht darum, dass die "Ankläger" die "Angeklagten" anhören und nicht über deren Köpfe hinwegdiskutieren. Im günstigsten Fall nennt man das "Dialog". Sollte eigentlich ganz normal in einem pluralistischen System sein. Diese Gespräche gab es nicht, sondern eine pauschale Stigmatisierung aller Einlasskräfte und Leipziger Clubs - und dies überregional. Daraufhin kolportierte dies selbst der "Spiegel", als gäbe es keine vergleichbaren Probleme in anderen Städten.

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Nutzerbild von jkasekjkasek kommentierte

Jkasek

Lieber Enrico, das war nicht der Blick vom Schreibtisch sondern das Ergebnis, der Befragung der Polizei, der Auseinandersetzung mit der polizeilichen Kriminalstatistik und meiner Berufskenntnis als Rechtsanwalt im Strafrecht unter anderem auch zur Drogenkriminalität. Ihre Erfahrungen will ich Ihnen gar nicht absprechen und habe dies auch nicht getan, bitte lesen Sie meinen Kommentar an der Stelle genauer. Mein Kommentar bezog sich wiederum auf einen anderen Kommentar zum Thema, der von Stereotypen, die sie zum Teil auch verbreiten nur so strotzt. Ich würde auch nie pauschal Sicherheitskräfte, was sie mir unterstellen, verunglimpfen. Wie komme ich dazu. Aber mit Verlaub spricht aus ihren Kommentar vor allen Dingen viel Zorn, an dessen Berechtigung ich nicht einmal zweifele. Aber Reflektionen, so verstehe ich ihren Beitrag, anzumahnen und reflexhaft zu reagieren und persönlich zu werden ist einfach kein Stil der Debatte und führt eher zu einer weiteren Eskalation.

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Lieber Jürgen,

da ich den Kommentar als solchen zu meinen Ausführungen verstand, sei die Überspitzung zu verzeihen! Deine Vita ist mir bekannt und unbestritten. Tatsächlich teile ich deine Zurückweisung diverser Stereotypen. Wie in deinen letzten Zeilen richtig zum Ausdruck kommt, habe ich freilich an einer sachlichen Debatte Interesse und finde daher die ersten Schritte, die nun auf die mediale Provokation erfolgen, gar nicht verkehrt, da endlich etwas Bewegung in ein (scheinbar?) tabuisiertes Thema kommt, dass doch viel Diskussionsbedarf zu haben scheint. Diese Diskussion hätte es offen und ohne Vorverurteilungen von allen Seiten bereits seit langen geben müssen.

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Nutzerbild von WuschelWuschel kommentierte

Mehr Hohn geht fast nicht, Enrico.

Wenn ich als rechtschaffender, deutscher nichtweißer Bürger, noch nicht einmal bis zur Vorlage meines Ausweises komme, weil der Türgorilla sofort pöbelt/lügt/abweisend reagiert, und dies erkennbar auf meine Hautfarbe zurückzuführen ist (und das mein ganzes Leben lang), dann ist deine Beschwerde, man müsse doch mal nach der Berufserfahrung der Türsteher fragen, gleich doppelt verhöhend und eine Frechheit, die ihresgleichen sucht.

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Nutzerbild von EnricoEnrico kommentierte

Wuschel,

dass ist doch wohl klar! Aber wenn du dann den vietnamesischen Einlasser (Jurastudent, stand viele Jahre im Nightfever) oder den türkischen Mitinhaber von Movement (Jurastudent, Connewitzer Sicherheitsfirma ehem. CCM) pauschal und undifferenziert als Rassisten verhöhnst bist du keinen Deut besser als der Türgorilla. Ich selbst habe sowohl im Werk II als auch in der Feinkost für Robert Linke oder in der Distillery gearbeitet. Einer meiner (nichweißen) Freunde stand selbst oft an der Tür und ist jetzt Sportlehrer am Sportgymnasium, ein anderer (nichtweißer Student) fängt jetzt an der MB-Tür an. In der Distillery steht oft ein russischer Lehramtsstudent..wenn du all diese Leute über einen Kamm scheren möchtest, ok - deine Meinung! Alles rassistische, faschistoide Türgorillas.. Stigmatisierung ist scheinbar der salonfähigere Rassismus...

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Nutzerbild von EnricoEnrico kommentierte

Wuschel

Noch ein Wort im Hinblick auf die Alltagserfahrung: wenn du glaubst mit Konfrontation das bestehende Problem lösen zu können, ok! Meine Anmerkung zielte darauf, die Leute ernst zu nehmen, ins Gespräch zu kommen und dabei Probleme und Vorurteile abzubauen. Meiner Meinung der einzige Weg. Aber wenn das für dich eine Verhöhnung ist, dann weiter so!

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*gähn*

Erstens: Du kannst noch so viele nichtweiße Freunde erwähnen, die die rassistische Türpolitik der Clubbetreiber ausführen (sollen) (ich erinnere an unrühmliche Statements à la "Wir lassen ja auch keine betrunkenen Deutschen rein"), es ändert nichts an der Tatsache, dass das Abweisen von Menschen auf Grundlage der (angenommenen) Abstammung rassistisch ist. Zweitens: Weiterhin wäre es schön, wenn du dich mit der Begrifflichkeit des Rassismus auseinandersetzen würdest. Das Antidiskriminierungsbüro bietet dir sicher kostenlose Nachhilfe an. Drittens: Nirgends steht, dass ich Gesprächsangebote als Verhöhnung ansehe. Hapert's bei dir vielleicht auch am Leseverständnis? Ich kann rassistische Politik nicht ernstnehmen, weil sie beleidigend, verletztend, demütigend und ausgrenzend ist.

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aahh

Jetzt sind es schon die Clubbetreiber, welche die rassistische Türpolitik in Auftrag geben, die haben ihre Anweisungen sicher von ganz oben (PS: die MB gehört der Uni, das Werk II ist ein gemeinnütziger Verein, mal so am Rande..) Die zahlreichen nichtweißen Gäste jedes Wochenende in Werk II, MB, 2 UG oder Nachtcafé sind sicher nur eine Fata Morgana oder für die Quote. Es geht nicht darum, rassistische Politik zu akzeptieren, sondern ernsthaft nach Ursachen und Akteuren zu fragen und an dieser Stelle zu intervenieren und dass geht nur mit den Betroffenen. Aber dann würde sich vielleicht etwas an deiner Opferrolle ändern, mmmhh....Ich kann dir gerne (und das meine ich ernst) jede Menge Nichtweißer vorstellen, die ganz andere Erfahrungen im Alltag machen. Vielleicht hängt deine besondere Frustration auch mit Bildungs- und Aufstiegschancen, sozialem Umfeld oder Ähnlichem zusammen. Vielleicht machen wir mal gemeinsam den Türtest, ich lade dich gern ein, bezahl dir deine Zeit, bleibe im Hintergrund. Klar gibt es immer Läden und Einzelpersonen, die deine Kriterien erfüllen - ich behaupte aber: es ist keineswegs die Norm!

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Nutzerbild von WuschelWuschel kommentierte

Süß.

Du willst doch jetzt nicht behaupten, dass die Türsteherfritzen total frei entscheiden? Ich erinnere nochmals an die pauschale Gleichstellung von Ausländern mit betrunkenen Deutschen durch Frank Richter. "Vielleicht hängt deine besondere Frustration auch mit Bildungs- und Aufstiegschancen, sozialem Umfeld oder Ähnlichem zusammen." Ich bitte um Erläuterung. Meine "Frustration", wenn du es so nennen willst, hängt mit rassistischen Übergriffen, deiner großkotzigen Lust an der Negierung von Rassismus und deinen ständigen Derailingversuchen zusammen. Sieht bei dir so Gesprächsbereitschaft aus? DU bist nicht betroffen, du bist Akteur. Also hör auf, zu jammern, man müsse mal mit euch Betroffenen sprechen. Ganz nebenbei gab es zig Gesprächsangebote mit den verklagten Leipziger Clubs. Dass es zur Klage kommen musste, lag sicher nicht an fehlender Kooperationsbereitschaft der späteren Kläger. "Vielleicht machen wir mal gemeinsam den Türtest." Schon klar. Und vorher informierst du deine Kumpels über das Testing, damit alles schön glatt läuft. Verarschen kann ich mich allein. Das Testing des ADB hat ja hervorragend gezeigt, wo im Gebälk es knirschte. Oder willst du die Vorfälle mit den Abweisungen von nichtweißen Personen unter Zuhilfenahme fadenscheiniger Gründe, die dann bei der weißen Kontrollgruppe auf einmal nicht mehr galten, auch noch abstreiten? Als Gedächtnisstütze sei das zugehörige Protokoll empfohlen.

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Nutzerbild von EnricoEnrico kommentierte

Ist klar.

Von mit wurde an keiner Stelle Rassismus negiert. Ich verlange nur eine differenzierte Betrachtung. Mit deinen Pauschaliserungen und Beschimpfungen bist du mit den schlimmsten Rassisten auf Augenhöhe, Kompliment!! Es gibt in dieser Stadt auch Läden, die sich tendenziell eher links einordnen und bereits ganz früh viel für eine rassismusfreie Türpolitik getan haben. Wer das Alpenmax bevorzugt, lernt diese Läden natürlich nicht kennen. Die Türsteher treffen die Entscheidung, fakt. Nicht die Frau/ der Mann im Büro - die sind weit weg von der Realität. Aber es gab durch einige Clubbetreiber schon viel früher eine Sensiblisierung für eine vorurteilsfreie Tür. Davon abgesehen, El Latino, Havanna...Leipzigs Szene ist so bunt wie ihre Besitzer. Bildung- und sozialer Aufstieg haben in unserem kapitalistischem System etwas mit Herkunft zu tun, so die Bildungsforschung. Auch ich habe mein Abi über den zweiten Bildunsgweg gemacht und mir das selbst finanzieren müssen, eben auch mit Einlassdiensten. Aber soziale Diskriminierung und Rassismus sind zwei Paar Schuhe. Deshalb mein Zweifel ob bei dir jede Art der gefühlten Benachteiligung Rassismus ist oder ob da auch soziale Diskriminierung eine Rolle spielt. Die Testings vom ADB betrafen 11(!) Läden, davon waren 6 negativ. Wie viele gibt es doch gleich in Leipzig? Waren die Läden vorher schon nach möglichem "Erfolg" vorsortiert? Ein einziger Laden wurde verknackt! Wiederhole die Tests mal in anderen Städten...Jeder Fall einer zuviel, ich kann es aber nur wie ein Mantra wiederholen: Leipzig hat so viele bunte Clubs, die alle in einen Topf zu werfen, weiß ich nicht...Den Türtest können wir auch gern mit dem ADB wiederholen, ich möchte nur eine breite Mischung der ausgewählten Läden. Will den Termin gar nicht wissen, sonst kann ich ja meine "rassistischen Kumpels" verständigen. Ja, mit einigen Clubs gab es Gespräche - aber nicht mit den Leuten, die den Job machen. Du sagst, Gespräche bringen nichts. Was ist dein Vorschlag, weiter drauf haun, Fronten bilden?

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Nutzerbild von WuschelWuschel kommentierte

*räusper*

Ah, die gefühlte Diskriminierung wieder. Schön, es immer wieder mit Experten wie dir zu tun haben. Über die Prämissen der ausgewählten Clubs kannst du gern mit dem ADB diskutieren. Jedenfalls ist es billig, sich darauf zurückzuziehen, dass es doch nur 6 Clubs waren, in denen eindeutig rassistisches Verhalten festgestellt wurde. Es bedarf freilich eines Mindestmaßes an Empathie, sich in die Lage von Menschen zu versetzen, die an einem Abend in der Innenstadt feiern gehen wollen und zig Mal abgewiesen werden, obwohl sie alles richtig gemacht haben; und gleichzeitig feststellen, dass alle anderen, die weiß sind, rein dürfen. In einer weißen Mehrheitsgesellschaft mit nur sehr wenig Reflexionspotential in Sachen Rassismus verwundert es nicht, wenn nur ein Bruchteil der angestrebten Klagen letztendlich zum Erfolg führt. Erinnert sei an die Richterin, die allen Ernstes meinte, dass es doch viel weniger schlimm sei, wenn man als Ausrede an den Kopf geknallt bekommt, man sei zu jung (und das obwohl es offensichtlich war, dass es um die Abstammung ging und der Kläger auch noch älter als gefordert war). Ich habe nie gesagt, dass Gespräche nichts brächten. Was nichts bringt, sind Beschwichtigungen, Abstreiten und Negierung von Rassismus. Das ist keine Grundlage für ein ernsthaftes Gespräch. Zu deinem Vorwurf in Sachen Bildung nur so viel: Ich bin Akademiker und habe einen festen, meinen hohen Qualifikationen entsprechenden Job. Komm mir nicht mit sozialer Diskriminierung, wenn ich aufgrund meiner Hautfarbe ausgegrenzt werde. Aber danke, dass du auch damit dein Bild nichtweißer Menschen entlarvst.

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Ach, noch was:

Du hattest dich in der LVZ über mangelnde Interpretationsfähigkeit in Sachen leichter Begleitung von deutschen Frauen und Mädels (auch so ein Ding von dir) beschwert. Was ist an dieser Sache dran? https://www.inventati.org/leipzig/?p=518. Interessiert mich wirklich.

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Nutzerbild von EnricoEnrico kommentierte

Antwort

Also, ich kann wie in jeder meiner Wortmeldungen hier, nur nochmals bemerken, dass ich deine persönliche Erfahrung wie auch rassistische Tendenzen insgesamt, weder schmälern noch negieren möchte! Wenn du aber die Forderung (und ich muss nicht "jammern", mir könnte es ja eigentlich auch wurscht sein) nach einer differenzierten Betrachtung und nach einer Debatte mit den Betroffenen mit dem Negieren von Rassismus gleichsetzt, dann ist tatsächlich jedes Gespräch von vornherein überflüssig. In keinster Weise wurde von mir auch Rassismus mit sozialer Diskriminierung gleichgesetzt, im Gegenteil. Aber die Frage (kein Vorwurf!) nach beiden Problemen sollte doch gestattet sein! Insofern fand ich deine Antwort ja auch überzeugend. Zur letzten Frage: auf der Hausverbotsliste eines großen Leipziger Clubs stehen unter der Rubrik "Grapscher" (Beschwerden von Frauen über unsittliche Berührungen) ausschließlich Personen aus ein und demselben Kulturkreis, so dass die Frage gestattet sein muss, ob es sich mit der kulturellen Konditionierung erklären lässt.

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Nutzerbild von WuschelWuschel kommentierte

Überschrift

Welcher "Kulturkreis" denn, Enrico? Und warum werden nicht nur die Grapscher selbst auf die Hausverbotsliste gepackt, sondern andere Personen aus dem "Kulturkreis" werden in Sippenhaft genommen? Du hast u.a. insofern Relativierung betrieben, als dass du was von "Frustration", resultierend aus mangelnden Bildungs- und Aufstiegschancen und einem negativen sozialen Umfeld geschwafelt hast. Über einen Antwort bzgl. des Links würde ich mich freuen.

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Nutzerbild von WuschelWuschel kommentierte

Überschrift

Achso, ich glaube, ausnahmsweise habe ich dich falsch verstanden. Vergiss die Sache mit den Grapschern (wobei schon noch interessant wäre, warum Menschen aus z.B. dem dt. Kulturkreis (weil nicht weiß) ständig Abweisung erfahren, obwohl sie nie auffällig geworden sind. Und man könnte auch mal über dt. Kulturunarten sprechen.), aber beantworte bitte meine Frage den Link betreffend.

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Nutzerbild von EnricoEnrico kommentierte

Zur Frage.

Ok, da versteh ich deinen Einwand und deinen Zorn voll und ganz, auch würde ich niemals Leute verteidigen, die dementsprechend "Sippenhaft" praktizieren, versteht sich von selbst und Logo, es gibt auch genug deutsche Unarten, auch da geb ich dir Recht. Zu deiner Frage. Hab mir den Link angeschaut: da kann sich meiner Meinung aber Bild noch ne Scheibe abschneiden, wie schnell doch Sexismusvorwürfe konstruiert sind. Zum Sachverhalt: Schülerin während der Schulstunde längerfristig dem Unterrichtsgeschehen abgewandt, korrespondierend. Meine sarkastische Bemerkung (vor der Klasse): Wenn Liebesbriefe geschrieben werden, dann an mich, da erfolgt die Antwort umgehend. Das ganze war mit der Option zum Verlassen des Unterrichts bei Desinteresse verbunden. Schülerin verschwand wutschnaubend und beschwerte sich. Nach meiner Klageandrohung Vorwürfe fallengelassen, alles aktenkundig beim Schulleiter. So schnell gehts mit der Sexismusfalle...Bei weiteren Fragen stehe ich dir auch gern persönlich Rede und Antwort.

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Nutzerbild von Falco N.Falco N. kommentierte

Lieber Enrico,

es ist schon etwas verstörend, wie du dich hier als Experte für die Leipzig Clubsszene aufspielst, um festzustellen, dass die Einlasspraxis in Leipziger Clubs nicht rassistisch sein soll. Ich kann das "vom Schreibtisch aus" nicht selbst beurteilen, kenne jedoch das ADB und ihre Tests recht gut und finde die Ergebnisse nicht nur eindeutig, sondern auch nachvollziehbar. Und was fällt dir dazu ein: du zählst ein Haufen "Studentclubs" auf, deren Türen bekanntermaßen von linken Leuten gemacht werden, die zumindest antirassitischem Anspruch haben, um zu sagen: So rassitisch ist die Türpraxis doch gar nicht in dieser Stadt. Das ist nicht nur billig und ziemlich subjektiv, sondern wird den Leuten die eine vernünftige, nicht rassistische Einlasspraxis durchziehen nicht gerecht (oder den erstgemeinten Anspuch haben - ich will keine Persilscheine verteilen). Ich bezweifele nicht nur, ich weis auch, dass diese Leute keinen Bock hier das Feigenblatt eines bisweilen problematischen "Millieus" zu sein - aber genau diese Bild produzierst du gerade. Dabei frage ich mich, warum machts du das? Ich hoffe, dass es nicht bloß ein platter Geltungsdrang ist. Viel eher scheints du, durch das vom ADB Club-Test in die Welt gesetzte Bild, bzw. dem was die Presse in ihrer überlichen Plattitüde daraus gemacht hat, ernsthaft persönlich beleidigt sein. Geht es dir nur darum, dass nicht alle Türen in Leipzig von Rassisten (+Rassistinnen) und Chauvis gemacht werden, dass hat niemand behauptet. Und auch, dass Türsteher oder Secus prinzipiell Arschlöcher und gewaltige Vollpfosten sind, liest man nirgends. In dieser Debatte geht es nicht um das Image der Leipziger Cluskultur und auch nicht darum, dass Bild eines Berufsstandes zu besudeln oder zu retten (beides wäre undifferenzert). Sondern hier geht es um die "Alltagserfahrung" die schwarze Menschen (o.a. POC) in Deutschland täglich machen und die von einer ernstzunehmenden Institution (ADB) in Testes bestätigt wurden. Also Enrico - du bist weder Betroffener, noch "Experte" für Rassismus und allesfalls ein reflektierter Secu mit ein wenig subjektiver Erfahrung an den Türen von Leipziger Studentenclubs - was hast du zu dieser Debatte beizutragen?

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Nutzerbild von EnricoEnrico kommentierte

Danke.

...für den konstruktiven Beitrag. Selbstverständlich fühl ich mich persönlich getroffen, habe aber auch mit sehr vielen anderen Kollegen in den letzten Monaten darüber gesprochen. Warum ich? Weil bisher nie auch nur einer, der diesen Job tatsächlich macht, öffentlich gefragt oder auch nur gehört wurde. Aber es geht doch um den Einlass??? Wäre es da nicht selbstverständlich, dass diejenigen, die da kritisiert werden in der Debatte eine Rolle spielen sollten? Ich stehe auch nur für viele andere ebenso reflektierte Kollegen. Es ist schlimm, dass ich meine persönliche Vita in die Waagschale werfen musste, um Gehör zu finden, sonst hätten die Medien gleich abgewunken. Ich behaupte nicht "Clubexperte" zu sein. Habe aber selbst in mindestens 30-40 Clubs in Leipzig (in den letzten 15 Jahren) gearbeitet: kenne die Löwen, Rainbow, LE, CCM (jetzt Movement) und deren Geschäftsführer. Kenne auch die Betreiber vieler Läden in Leipzig. War Chef der Tür im Kulturbundhaus (Polyesterclub), habe im Nachtcafé ebenso gearbeitet wie in der Distillery, MB,Tonellis Bluesbar, Werk II und so weiter.... Ich möchte damit zu einer differenzierten Betrachtung anregen, da geht es nicht um "Feigenblätter". Wenn in der überregionalen Presse von Leipzig als Kulturstandort mit rassistischer Einlasspolitik (Spiegel, Deutschlandfunk) berichtet wird, dann entsteht ein verzerrtes Bild, dass den Tatsachen nicht gerecht wird. Andere Städte (und das soll die Vorkommnisse in keinster Weise schmälern oder negieren) haben da viel gewaltigere Probleme. Es wird seit mehreren Jahren in der Öffentlichkeit ein ziemlich undifferenziertes Bild konstruiert und verstetigt. Dabei spielten weder Einlasskräfte noch Clubs eine Rolle, die jene Position nicht teilen und sich um eine vorurteilsfreie "Tür" bemühen. Da wird neben der Rassismusdebatte nebulös vom "Türstehermilieu" und "Drogen an der Diskotür" etc. gefaselt. Also war es an der Zeit, dass sich die Berufsgruppe auch mal zu Wort meldet. Insofern bin ich bereit, offen über meine eigene Erfahrung aber auch über die Diskurse in der Berufsgruppe zu sprechen, dass wäre mein Beitrag zu der Debatte. Ich bin im Übrigen auch mit dem ADB im Gespräch, daher für alles und jede Kritik offen. Ich finde es ja spannend, dass es nun überhaupt die Möglichkeit gibt (kontrovers) zu diskutieren. Aber deinen Zeilen kann ich entnehmen, dass du es besser finden würdest, wenn die Problematik weiterhin lediglich zwischen ADB, Presse und den betroffenen Ethnien geführt wird?

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Nutzerbild von coco kommentierte

Es gibt keine "Farbigen"

FYI: http://www.derbraunemob.de/shared/download/warum_keine_farbigen.pdf

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Nutzerbild von ClaudiaClaudia kommentierte

Geändert

Die entsprechende Stelle wurde geändert, nachdem bereits Ali selbst darauf hingewiesen hat.

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Nutzerbild von dankedanke kommentierte

danke

Danke, dass du das geändert hast. Leider finde ich die neue Formulierung nicht wirklich besser. Die Formulierung "andere Hautfarbe" reproduziert leider wieder ein "wir" und "die anderen". Richtet sich dieser Text nur an weiße LeserInnen? Denn wenn mit "andere Hautfarbe" "weiß" gemeint ist, macht die Aussage wiederum keinen Sinn, da Weiße in Deutschland nicht rassistisch diskriminiert werden. Der braune Mob ist ja schon eine gute Anlaufstelle zur ersten Information in Sachen Rassismus und Weißsein. Ansonsten kann ich noch die Lektüre von "Deutschland Schwarz Weiß" von Noah Sow empfehlen. Solche Schnitzer finde ich in einem Text über Rassismus nämlich ziemlich ärgerlich.

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Nutzerbild von Julia PankivJulia Pankiv kommentierte

Wir erleben fast jeden Tag Rassismus pur in Leipzig

Wir leiden unter Rassismus fast jeden Tag. Meinen Freund und Vater meines Kindes habe ich in Südafrika kennengelernt und war auch schon 5 Mal in Johannesburg. Ich liebe es dort, nur das Problem der Kriminalität hat mich zu der Entscheidung gebracht unser Kind in Deutschland aufwachsen zu lassen. Ich habe meinen Freund überreden müssen seinen Job zu Kündigen, seine Identität und seine Familie im Stich zu lassen um mit uns nach DE zu kommen. Wissen Sie... Das war die Falsche Entscheidung. Seit dem mein Kind auf der Welt ist, (1Jahr) leiden wir an Rassismus. Meistens sind es Nachbarn, manchmal im Bus, manchmal im Restaurant, ganz plötzliche verbale Angriffe sind es meistens. Mein Freund leidet sehr drunter weil er einfach nur mit uns zusammen sein will und er wird so davon abgehalten sein Leben mit uns voll zu genießen. Wenn diese Leute nur wüssten was sie jemandem der grad nicht mit dem Schiff von Afrika hergekommen ist (auch wenn..ich meine nur diese Stereotypen) antuen , wenn diese Leute es an der eigenen Haut erleben könnten, das wär mal gut. Ich muss sagen wir beide möchten einfach nur (ich mein Studium, er seine Ausbildung) fertig machen und nach Südafrika rückwandern, weil es geht hier nicht mit einer anderen Hautfarbe zu leben und glücklich zu sein, geht nicht auch wenn viele Leipziger demonstrieren und es sich wünschen würden, es ist leider nicht die Realität das Leipzig weltoffen und multikulturell ist. Wir hoffen wir überstehen den Horror noch und sind stark als junge Familie..

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