Wie ich zur Montagsdemo in Leipzig ging und mit Ken Jebsen gesprochen habe

Für gewöhnlich schreibt Alex über die Mahnwache für den Frieden. Da er keine Zeit hatte, bin ich hingegangen. Immerhin war Ken Jebsen angekündigt. Er ist für viele eine Führungsfigur der deutschlandweiten Mahnwachen. Ich wollte von ihm wissen, was genau er hier in Leipzig will.

 

Die Mahnwache

Als ich 18 Uhr auf den Augustusplatz kam, waren schon verdammt viele Leute dort. Inklusive Gegendemonstranten waren sicherlich an die 600 Menschen anwesend. Da das Mensch sein als verbindendes Element (nicht links, nicht rechts, sondern Mensch) immer wieder betont wird, ist es nur fair, alle zusammen zu zählen. Da es keinerlei räumliche Trennung gab, ist eine seriöse Zählung auch nicht möglich.

Ich konnte keine Reichsbürger im Publikum erkennen. Bei der ersten Mahnwache war das noch ganz anders. Der Versuch sich von diesen Spinnern abzugrenzen ist anscheinend gelungen.

Es gab Musik von zwei Wienern, die anscheinend von Montagsdemo zu Montagsdemo touren. Wofür eine Graswurzelbewegung Akteure aus Wien und Berlin braucht, erschließt sich mir allerdings nicht ganz. Vor allem weil man sich vorher von Berlin abgrenzen wollte.

Der Moderator erklärte "Der Krieg geht weiter, aber wir haben schon viel erreicht." und meinte damit allen ernstes Facebook-Likes und gestiegene Besucherzahlen. Dass dafür auch noch applaudiert wurde, schlägt dem Fass den Boden aus.

Man konnte seine Adresse in einen Lostopf werfen, um so einen Montagsbuddy zu bekommen. In diesem Zusammenhang fiel auch die meiner Meinung nach beste Beschreibung des Mahnwachenpublikums: Leute, die was tun wollen, aber keine Ideen haben.

Mit lustigen Kostümideen konnten zumindest die Gegendemonstranten aufwarten. In Alufolie eingewickelt schwenkten sie Israelische und US-Amerikanische Flaggen. Reinste Provokation. Sie wirkte. Am meisten anscheinend bei Mike Nagler. Er fotografierte die Antifa und bezeichnete sie als Nazis. Nicht im Affekt, sondern allein in meiner Anwesenheit drei Mal.

Aber nicht jeder hatte ein so dünnes Fell. Bei dem Sprechchor "Leute seid ihr lebensmüde? Ihr braucht dringend Aluhüte!" konnte sich kaum ein Mahnwacher das Grinsen verkneifen.

Auch Ken Jebsen nahm das Gespräch mit einem Aluhut mit Humor. Er fotografierte sich mit ihm zusammen. Dieses Foto machte mit dem Titel "Einigung mit dem Chef der Antifa" im Netz die Runde. Ironie ist nicht jedermanns Sache. Im Internet schon gar nicht. Weder Jebsen-Jünger, noch Aluhüte scheinen den Post verstanden zu haben. Schaum vor dem Mund vernebelt halt die Sicht.

Die Redebeiträge waren eher unspektakulär. Es gab einen Ukrainer, der in allen widerlichen Details von Vergewaltigungen und verbrannten Leichen sprach. Nebenbei erwähnt er, dass er nicht einmal weiß, ob seine Schilderungen stimmen. Wenigstens erwähnt er das überhaupt.

Danach sprach jemand über seinen Wehrdienst während der friedlichen Revolution. Der Beitrag selber war wirklich interessant, aber der Kontext bereitet mir Bauchschmerzen. Ich habe den Eindruck, dass immer wieder ein Bedrohungsszenario an die Wand gemalt wird. Es wird suggeriert, dass die Mahnwacher jederzeit von der Polizei niedergeknüppelt werden könnten, weil man die da oben kritisiert. Nur gut, dass man vorher ein paar Kinder mit Blumen zu den Polizisten geschickt hat.

Bevor der von vielen erwartete Ken Jebsen sprechen sollte, gab es das Open Mic. Dort faselte jemand etwas von freier Energie und machte Werbung für eine Esoterikmesse. Auch Stephane durfte wieder ans Mikro. Er nutzte die Gelegenheit, um sich von der Montagsdemo zu verabschieden. Als letzten Gruß verglich er noch schnell die anwesende Antifa mit der SA, was nicht unbedingt für eine friedliche Atmosphäre gesorgt hat.

Als Ken Jebsen sprach, kam noch mehr Energie in die Menge. Die Gegendemonstranten verstärkten ihre Sprechchöre und die Zuhörerin neben mir wurde ganz hibbelig. Für sie schien Ken Jebsen ein Popstar zu sein. Die Begeisterung für seine Worte standen ihr ins Gesicht geschrieben. Dabei sagte er überhaupt nicht so viel. Die Rede war für seine Verhältnisse ziemlich kurz. Er redete ein bisschen über Leipzig als Revolutionsstadt und sehr viel über die Antifa. Als eine ältere Dame in sein Mikro sagte, man solle ihm nicht zuhören, versprach er, dass dies herausgeschnitten wird. Dieses Versprechen wurde gehalten. Ein sehr anschauliches Beispiel für die Manipulation der Medien. Widerspruch findet nicht statt.

Einen Gänsehautmoment erlebte ich, als sich Jebsen hinsetzte. Er forderte alle Anwesenden auf, es ihm nachzutun. Sofort saßen alle um mich herum auf dem Boden und ich stand da. Nicht das schönste Gefühl.

Danach gab es wieder das Open Mic. Wobei es nicht sooo offen war. Ein Anwesender wollte eine Rede gegen Ken Jebsen halten. Er wurde weggeschickt. Wie gesagt: Widerspruch findet nicht statt.

 

Das Interview

Ich ging auf Jebsen zu und bat ihn um ein Gespräch. Wir gingen eigens in ein Café wegen meines Aufnahmegeräts. Später kam Martin Linke von Pro Moschee hinzu.

Dieses Gespräch stellen wir ungeschnitten zur Verfügung.

Der Grund dafür ist nicht, dass ich zu faul bin, 45 Minuten Gespräch zu transkribieren. Wir sind uns bewusst, dass jegliche Kritik an Herrn Jebsen und den Montagsdemonstrationen eine Menge von wütenden Kommentaren nach sich zieht. Sobald man kürzt, kann man manipulieren. Diesen Vorwurf können wir so von vorneherein entkräften.

Es war mir von Anfang an klar, dass ein Interview mit Ken Jebsen schwierig wird. Seine rhetorischen Fähigkeiten sind weit über meinen. Außerdem arbeitet er seit 20 Jahren als Reporter.

Er hat mich seine Überlegenheit spüren lassen.

"Wie alt bist du?"

"25"

"Ich bin 50."

oder auch:

"Ich bin der Lehrer. Du bist der Schüler."

Allerdings hat er mehrmals erwähnt, dass er es toll findet, was für ein kritischer junger Mann ich bin. Zuckerbrot und Peitsche.

Grundsätzlich weiß Ken Jebsen alles und kennt jeden.

"Ich kenn' die Leute. Ich kenn' ihre Mobiltelefonnummern."

Nur wenn man nach konkreten Lösungsvorschlägen fragt, wird er ausweichend.

Es ist sehr schwierig, Jebsen im Gespräch zu kritisieren. Man wird von einer Kannonade aus Metaphern, Erzählungen, Namedroping und Vermutungen konfrontiert. Es ist fast unmöglich etwas davon aufzugreifen, weil die eine Aussage, nur das Sprungbrett für die nächste Behauptung ist. Und so tanzt er mit einem atemberaubenden Tempo durch das Gespräch.

Es kommt ein Fan vorbei und möchte mit ihm über die Antisemitismusvorwürfe der Antifa sprechen. Da sagt Jebsen, er wisse nicht einmal was Antisemitismus ist. Das hindert ihn natürlich nicht daran, uns fünf Minuten später zu erklären, warum er kein Antisemit sein kann.

Macht Euch einfach selbst ein kritisches Bild.

Was Euch erwartet:

 

x Warum er in Leipzig spricht

x Sein Status als Führungsfigur

x Was am Sitzen unangenehm ist

x Antisemitismusvorwürfe

x Warum die Mainstream-Medien immer dann nicht lügen,

   wenn ihm die Aussagen passen

x Wer die Antifa an die Wand stellen wird

x Warum Medien manipulieren müssen

x Die Friedliche Revolution in Leipzig und

   warum diese nicht so ausging, wie sich die Initiatoren das erhofften

x (Atom-)Krieg in der Ukraine

 

Hört es euch einfach an. Egal ob im Wald oder auf Sylt.

Über den Autor:

Martin wurde ein Kaffee von Ken Jebsen ausgegeben. Vom Mossad oder der CIA hat er kein Geld überwiesen bekommen.

Kommentare

Nutzerbild von FMFM kommentierte

Bist Du sicher,

dass Du nicht Chuck Norris getroffen hast?

004 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Neo KaliskeNeo Kaliske kommentierte

Schön das du auch da warst,

Ich war dabei, habe vor und mit knapp 1000 Menschen für den Frieden gesungen und wurde nicht mal erwähnt in deinem Beitrag, schade. Leute bitte bildet euch selbst eine Meinung... hier ein kurzes Video https://www.youtube.com/watch?v=ZyZrZKc72Pc

020 003
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Meißner MartinMartin Meißner kommentierte

Das hat einen einfachen Grund.

Ich habe erst danach gelesen, dass du warst. Bei der Demo selber konnte ich das nicht zuordnen. Im nachhinein etwas aus verschiedenen Quellen zusammen zu schreiben, konterkariert aber den Ansatz des Artikels.

004 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von MarceMarce kommentierte

Danke

Neo- Singen entspricht nicht meiner Stimmung, weil einfach auch zu wütend über die Entwicklungen, insbesondere auch weil Kriegsgegner plötzlich die Bösen sein sollen, die Mechanismen schockieren mich. Großes Lob für das Engagement und Mut. Und ich finde Dich und Co, Kilez und More, Lars Mährholz etc. übrigens sehr sympathisch, weil ihr keine kaltherzigen Zyniker und Hater seid und das auch ausstrahlt.

007 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Baby BöhlitzBaby Böhlitz kommentierte

Lieber Olaf Schubert,

eigentlich kann ich ja mit Ihrem Humor nicht allzuviel anfangen. Aber dieses Video - echt jetzt, Respekt!

000 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von rollorollo kommentierte

Mike Nagler..

Danke für den Text! Dass Mike Nagler die Antifas als Nazi beschimpft, hat er sicher bei seinen Freuden in Moskau gelernt. Für die sind ja auch alle Ukrainer Faschisten - nicht weil es da tatsächlich einige gibt, so wie auch in Russland und anderswo - sondern weil sie gegen Putin sind. Frei nach dem Motto, wer gegen mich ist, ist Nazi.

012 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Detlef PlaisierDetlef Plaisier kommentierte

Hut ab Martin

Ein subjektiver emotionaler entlarvender Beitrag, von dem sich manche Leitmedien (ich mag dieses Wort eigentlich nicht...) unserer Stadt in Print und online zwei fette Scheiben abschneiden können!

010 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Stylo WiesenerStylo Wiesener kommentierte

Soooviel Angst vor Veränderungen

Die Gegner der Montagsdemos haben so einen unglaublich interessanten Grundansatz- sie verdrängen reale Kriegsgefahren, kritisieren Krieg NICHT, kritisieren Kriegsführende und Kriegsmedien NICHT. Aber versuchen verzweifelt bemüht und argumentativ sehr schwach bis sogar verleumderisch Kriegsgegner in Ecken zu stellen. Sie sind FÜR den Krieg, für eine gewaltsame Ausdehnung des Wirtschaftssystems. Ich weiß warum- "Antifa", Massenmedien, Politiker, Konsumenten- alles haben sie solche Angst, dass sich die Verhältnisse ändern könnten. Die Mahnwachenden rühren an diesen Nerven. Klar, dass da Panik aufkommt.

023 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von ChristophChristoph kommentierte

Kritik nicht erlaubt/Widerspruch

Man sollte nicht die Argumentationskraft eines Artikels kritisieren, wenn man selber in diesem Bereich anscheinend große Schwäche hat. Es ist nicht logisch zu behaupten, dass wenn man die Montagsdemos kritisiert, ist man für "den Krieg und die gewaltsame Ausdehnung des Wirtschaftssystems". Die meisten Menschen sind nicht für Krieg, und auch nicht gegen die Grundaussage der Demos. Kritisiert wird die Ziellosigkeit dieser Bewegung und die Personen, die dort zum Teil dahinter stehen. Aber man kann es sich ja schön einfach machen, und jegliche Kritik als Kriegstreiberei abtun. Vollkommener Blödsinn.

010 002
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Stylo WiesenerStylo Wiesener kommentierte

Ach ja?

Auf wieviel Anti-Kriegsdemos warst Du denn? Oder hast sie organisiert? Oder öffentlich in Foren Krieg kritisiert? Hast Du in Deinem Beitag nämlich auch wieder nicht. Komisch, wenn es um Friedensdemos geht, oder? Ich weiß warum. Und habe das ja auch beschrieben. Lieber Fingerzeigen, niveaulose links-rechts Blödeleien und sinnlose Abstraktionen wie "Ziellosigkeit dieser Bewegung und die Personen, die dort zum Teil dahinter stehen". Versteck Dich halt hinter so einem Wortmüll, greif halt Leute weiter an, zeig ruhig Deine Angst. Dann SPIEGEL kaufen, und IPhone, sich einen Kaffee von Ken Jebsen ausgeben lassen müssen (haha!) und dann CDU oder GRÜNE wählen, ist kein Unterschied, und irgendwann mal Gewerkschaftsgelder unterschlagen, vielleicht irgendwann doch mal Daimler und die blonde Frau aus der Werbung mit Diamantarmband. So sind Antifas, so sind 68'er. Da stören Typen, die anders denken.

025 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von GreenspamGreenspam kommentierte

Aha...

oder gleich wie Andreas Popp, als Goldhändler den Leuten auf der Montagsdemo erzählen sie sollen Gold kaufen...ist natürlich voll uneigennützig! Und nebenbei noch einen der Mitbegründer der NSDAP als WIrtschaftsidol anpreisen.

009 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Stylo WiesenerStylo Wiesener kommentierte

Du weißt überhaupt nichts.

Okay, Du hast "Montagsdemo" und "rechtsradikal" gegoogelt und bist dann auf ein völlig absurdes Zeug gestossen, was Du nicht verstanden hast und die Namen hattest Du auch noch nicht gehört. Von 2 völlig hirnrissigen, unterbelichteten Journalisten verbreitet. Und jetzt verbreitest Du das, weil die Montagsdemo Dein Weltbild so erschüttert. Popp demonstriert für Frieden, das ist GUT. Popps wirtschaftliche Meinung- die ich überhaupt nicht teile,- ist ein Schwundgeldsystem (Stichwort Gsell), welches in linken Kreisen verbreitet wird- oh, wusstest Du gar nicht? Ist Dir jetzt aber auch gar nicht peinlich, weil trotzdem irgendwie "rechts", nicht wahr. Vermutlich bist Du noch jung- vielleicht meldest Du Dich als Freiwilliger und schaust erstmal, wie Krieg wirklich so ist, bevor Du Kriegsgegner völlig ohne Hintergrundwissen einfach mal pauschal diffamierst und hier Deine Zustimmung für Militäreinsätze Deutschlands weltweit implizierst. Heil Deutschland in der Ukraine! Bundeswehr an die Grenze zu Russland! Äh, wer ist jetzt nochmal rechts oder militaristisch?

016 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Stefan K.Stefan K. kommentierte

Kritik ja, aber mit Alternativen

Sicher wäre es sinnvoller, sich generell zu engagieren ( zum Beispiel gegen den Krieg) als sich selbstgefällig gegen fehlenden Strategien oder zweifelhafte Rhetorik zu echauffieren. Gute Ideen sind immer willkommen. Wer von seinem Rechner aus erklärt, dass irgendwas falsch ist, kann ja mal einen geistreichen Vorschlag einbringen. Solche Ferndiagnostiken aus dem bequemen Sessel sind als Position für Kritik etwas zu lau. Gegen Krieg? ...na dann los....aktiv werden!

005 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von IvanIvan kommentierte

Kritik ist legitim

Dass Deutschland und andere Länder Krieg gegen Russland führen wollen, ist ja erst einmal nur Deine persönliche Meinung. Folglich kannst Du von niemandem erwarten, daß er sich von "Deutschlands Kriegsanstrengungen zu distanzieren" hat, bevor er die Montagsdemonstrationen kritisieren darf. Kritik an den Montagsdemos zu üben erfordert auch nicht, Vorschläge zu deren Verbesserung zu unterbreiten. Wenn der Autor der Kritik die Montagsdemos z.B. für vollkommen unsinnig hält, hat er keinerlei Verpflichtung, diesen Veranstaltungen durch eigene "Verbesserungsvorschläge" selbst einen Sinn zu verleihen. Im Übrigen ist auch die Behauptung, es gehe bei den neuen Montagsdemos um Frieden, reine Propaganda. Dass Partei für Russland zu ergreifen (das kürzlich einen Teil des souveränen Staates Ukraine militärisch annektierte), "für den Frieden sein" bedeutet, müßte erst noch bewiesen werden.

007 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von No use for a NameNo use for a Name kommentierte

Und der Sinn?

Zunächst danke für diesen ehrlichen Artikel, der die wesentlichen Schwächen der Montagsdemos nochmal zusammenfasst: Inhaltliche Beliebigkeit, keine erkennbaren Ziele außer noch mehr Menschen zu erreichen und vollkommene Unkenntnis von politischen Kategorien und Begrifflichkeiten. Dazu kommt, dass nachwievor relevante Kritik abgeblockt wird und der Umgang mit kritischen Nachfragen eine sektenähnliche Mentalität offenlegt: die aufgeklärten, also willfährigen Jebsen Jünger, gegen die Unaufgeklärten aka der Rest. Das Interview mit Jebsen ist selbst entlarvend: drauf loslabern, unterbrechen des Gesprächspartners bevormundender Ton und eine Tirade über Antisemitismus die genau diesen Verdacht erhärtet. Zum Thema Mike Nagler: Sicherlich ist Nagler die größte Enttäuschung für viele politisch aktive Menschen in Leipzig. Die Aussagen Richtung vermeintlicher Antifa sind selbst entblödend. Nachdem Nagler sich von den LINKEN zur Bundestagswahl aufstellen ließ und nur aus taktischen Gründen gegen die Parteien wetterte (immerhin Mitglied der europäischen LINKEN) hat er die Enttäuschung nicht gewählt worden zu sein nicht verwunden und arbeitet sich seitdem insbesondere an der Linksjugend in Leipzig ab, der er Verrat vorwirft. Nagler beweist wenig kritisches Reflektionsvermögen und hat sich zum Feigenblatt für Jebsen gemacht und dafür sogar den Koordinationsrat von Attac bloßgestellt. Ehemalige politische Weggefährten haben sich abgewendet und der Eindruck entsteht Naglers Mission ist er selbst. Endlich wieder in einer Bewegung zu sein und wahrgenommen zu werden. Wenigstens teilt er das mit seinem Idol Jebsen. Fazit: Solange wie Ziele nicht definiert werden, politische Kategorien negiert und ein binäres Freund/ Feind Schema das Denken beherrscht und der Wille zu eigenen Aufklärung des Individuums nicht spürbar wird, wird diese Bewegung an ihrer Betroffenheitssauce irgendwann zugrunde gehen. Und das zu Recht.

017 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Stylo WiesenerStylo Wiesener kommentierte

Nerdy Nerd

Persönliche Angriffe gegen Leute, die in die Öffentlichkeit treten? Irgendwas Belangloses mit Parteien und Lokalpolitik... Stefan Raab-Weltbild eines Leistungsempfängers. Schon klar- kein Wort zur Essenz der Montagsdemo- pro Frieden. Konkludent outet sich der Verfasser als wichtigtuerischer Tastatur-Nerd= lieber Krieg als Abweichen von der Norm= ärmer geht es nimmer.

017 003
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von No use for a NameNo use for a Name kommentierte

Nerdy Nerd

Eine Tatsachenbeschreiibung ist ein persönlicher Angriff? Denunzierung eines Kritikers als Leistungsempfänger und damit der einhergehenden sozialen Abwertung? Kein einziges Argument gegen die vorgebrachte Kritik der Beliebigkeit und der sektenähnlichen Mentalität? Und die Unterstellung das der Verfasser Krieg will nur weil er nicht mit der Masse mitschwimmt ist so ziemlich der deutlichste Beleg für die vorhandene Qualität der Montagsdemos: Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Wer nicht mit uns demonstriert ist für Krieg. Dreisatzschlüsse auf niedrigstem Niveau. Werd erwachsen und stelle Dich der Kritik statt Leistungsempfänger zu verunglimpfen.

005 002
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Stylo WiesenerStylo Wiesener kommentierte

Hihi

Siehste, jetzt hättest Du mehrfach schon die Chance gehabt Dich von Deutschlands Kriegsanstrengungen zu distanzieren.

012 002
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von IvanIvan kommentierte

Gegen Krieg, für Frieden?

Dass Deutschland und andere Länder Krieg gegen Russland führen wollen, ist ja erst einmal nur Deine persönliche Meinung. Folglich kannst Du von niemandem erwarten, daß er sich von "Deutschlands Kriegsanstrengungen zu distanzieren" hat, bevor er die Montagsdemonstrationen kritisieren darf. Kritik an den Montagsdemos zu üben erfordert auch nicht, Vorschläge zu deren Verbesserung zu unterbreiten. Wenn der Autor der Kritik die Montagsdemos z.B. für vollkommen unsinnig hält, hat er keinerlei Verpflichtung, diesen Veranstaltungen durch eigene "Verbesserungsvorschläge" selbst einen Sinn zu verleihen. Im Übrigen ist auch die Behauptung, es gehe bei den neuen Montagsdemos um Frieden, reine Propaganda. Dass Partei für Russland zu ergreifen (das kürzlich einen Teil des souveränen Staates Ukraine militärisch annektierte), "für den Frieden sein" bedeutet, müßte erst noch bewiesen werden.

003 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von DaseDase kommentierte

Das Ganze...

...wäre eher für dich eine gute Gelegenheit gewesen, dich von Russlands Kriegsanstrengungen und Provokationen zu distanzieren. Aber nein, das geschieht ja alles nur zum Selbstschutz. Erstaunlich, dass mehrheitlich Leute das Verhalten Russlands gut heißen, die noch nie dort oder in der Ukraine waren und damit vielleicht einen Blick darauf hätten, dass es auf beiden Seiten 'ne Menge Arschlöcher und Idioten gibt. Aber braucht man ja nicht, Ken hat ja alle Telefonnummern und ruft da für euch an.

004 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von MZMZ kommentierte

Tatsachenbeschreibung?

"Nachdem Nagler sich von den LINKEN zur Bundestagswahl aufstellen ließ und nur aus taktischen Gründen gegen die Parteien wetterte (immerhin Mitglied der europäischen LINKEN) hat er die Enttäuschung nicht gewählt worden zu sein nicht verwunden und arbeitet sich seitdem insbesondere an der Linksjugend in Leipzig ab, der er Verrat vorwirft. Nagler beweist wenig kritisches Reflektionsvermögen" - wie bitte schön, willst du das als Tatsache belegen? Das is ne Vermutung aus der du ne Behauptung machst. In diesem Punkt kennt nur einer Tatsachen und das is Mike selbst. Damit ist dein Statment ganz klar ein persönlicher Angriff, der beweist, daß du Mike scheinbar nie als Akteur im Umfeld der Mahnwache erlebt hast. Genau die letzten Punkte in deinem ersten Post, versucht Mike seit Wochen zu erfüllen. Das bedeutet aber Arbeit und Zeit. Klar interessiert sich Mike Nagler für Mike Nagler - aber daß seine Mission er selbst sein soll, das is dann eher albern, für jene, die ihn bei attac, dem Netzwerk "Vorsicht Freihandel!" und verschiedenen AG´s zu Uni-Themen und zum Bürgerbegehren agieren sehen. Solidarischer Gruß MZ

006 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von No use for a NameNo use for a Name kommentierte

Wer lesen kann

Wir müssen hier nicht über die Figur Nagler streiten, dass lohnt nicht. Nach der Bundestagswahl hat er bei FB geschrieben und in Gruppentreffen geäußert, dass ihn die Linksjugend verraten hätte. Tatsache, lässt sich bei FB nachverfolgen. Der Rest ist zugegebenermaßen eine Schlußfolgerung daraus und damit Meinung. Letztlich ist das egal. Richtigerweise kann ich auch sein handeln im Kontext der Montagsdemos nicht einschätzen. Muss ich aber auch nicht. Denn die von mir im Fazit aufgeworfenen Kritikpunkte sind personenunabhängig und in diesen Feldern ist seit Beginn an keine Veränderung sichtbar. Ich würde wetten, dass die Bewegung demnächst Geschichte ist. Bereits jetzt stagnieren die Teilnehmerzahlen und die mediale Aufmerksamkeit ist nach Ostern deutlich weniger geworden. Und das ist vor allen Dingen Schade. Denn eine Friedensbewegung, die sich eindeutig und ernsthaft mit dem Frieden auseinandersetzt, Ziele definiert und dafür Druck entwickelt, ist meines Erachtens sogar vonnöten. Dass Ergebnis der aktuellen Erhebung wird eine weitere Kohorte von Enttäuschten sein und daran trägt die Bewegung vor allen Dingen selber schuld.

003 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von JuliaJulia kommentierte

Weltnest & Antifa

sind doch beste Freunde, ist aber egal, denn denken können wir ja selber. Danke, für das Interview.

008 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von DaseDase kommentierte

Na was für ein Glück...

...das Chuck Jesus Jebsen keine persönlichen Angriffe fährt, seinen Kritikerin Hauptschul-Bildungsniveau, Dummheit und ähnliches vorwirft....

002 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Andrea Buettner kommentierte auf Facebook

vielen Dank! Ich finde meine Bauchschmerzen mit allem im Text sehr gut beschrieben

004 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von friedensstimmefriedensstimme kommentierte

die im text erwähnte ältere dame

hat völlig aus dem zusammenhang die bisherige rede von jebsen kritisiert, war nach meiner ansicht einfach störenfriedin... ist nach jebsens rede zu der antifa und hat sich dort feiern lassen... sah nicht so aus als ob dies nur einfach so war.... die meisten redner der mahnwache sind keine profis wie politiker oder profiredner... ich höre aber 10mal lieber naiven schülerinnen und rentnerinnen zu, die vom frieden reden und ihrer angst vor krieg als den profis unserer regierung... bitte, wenn ihr nicht dabei gewesen seid informiert euch, wenn ihr dabeigewesen seid erinnert euch, wie die montagsdemos vor und 1989 begannen.... und was die themen waren... bei den jetzigen mahnwachen ist nicht alles 100% logisch, richtig und durchdacht, aber alles steht unter dem zeichen des friedens und vor dem transparent nie wieder krieg & faschismus Bitte liebe leipziger.... kommt zumindest EINMAL auf den Augustusplatz Montags 18.00 Uhr und bildet Euch selbst eine Meinung zu dem Nahnwachen, abseits von Blogeinträgen, Facebookeinträgen und Medienartikeln, die euch sagen wollen, was ihr denken sollt.... Der Frieden fängt in uns an...

009 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von GreenspamGreenspam kommentierte

Die meisten Redner...

...da sticht dann ein rethorisch zugegeben sehr begabter Profi, wie Jebsen positiv heraus. Nicht mit Inhalten(die bleiben diffus und ohne konkrete Lösung), sondern mit Floskeln. Wenn kritische Redner nicht zugelassen sind, aber von freien Energien palavert werden darf, dann läuft es komisch. Wenn Einwände herausgeschnitten werden, erst recht wenn sie doch so selbstentlarvend aus dem Zusammenhang gerissen wäre, ist es genauso manipulativ! Vom Kampf gegen 'gleichgeschaltete Medien' und 'Zensur' ist da dann nicht mehr zu reden.

005 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Ronny Schumann kommentierte auf Facebook

"Nicht wählen" und "Problemlösungen außerhalb der Rennbahn" ist aber schon irgendwie doof.

000 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Ronny Schumann kommentierte auf Facebook

Problemlösungen Können zu 100% von Parteien vorangetrieben werden ! Im übrigen ergreift man "immer" Partei bzw. gehört immer einer Partei an. Auch Ken .... Seine Zielgruppe/Partei ist ja "der Mensch" ;-)

004 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Ronny Schumann kommentierte auf Facebook

"Mischform Kapitalismus und Kommunismus" Das war ja nun mit Abstand die dümmste Aussage. Wir leben eindeutig im Kapitalismus ...der maximal sozial angestrichen ist. Mit Kommunismus hat das rein gar nichts zu tun. Da kommt wohl der alte westdeutsche Propagandaschulstoff durch. ;-) Kapitalismus: Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ...genau das passiert.

003 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von ButterkeksButterkeks kommentierte

Sorry für die harten Worte,

aber was für ein borniertes A***loch Und schade, dass Ihr nur so spärlich zu Worte gekommen seid

010 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von KerstinKerstin kommentierte

Vielen Dank für das ausführliche Interview..

...was meinen Eindruck noch einmal bestätigt hat. Herr Jebsen redet ohne Punkt und Komma und sich selbst um seinen Kopf. Man fühlt sich schlichtweg "überfahren" aufgrund seiner rhetorischen Fähigkeiten. "Ihr müsst doch zugeben, dass ihr meinem Redetalent nicht gewachsen seid!" ist die Quintessenz aus seiner Rede auf der Leipziger Montagsdemo, aber auch aus diesem Gespräch. Und genau das macht ihn gefährlich. Er spricht in Plattitüden, Metaphern, Vergleichen etc. ohne auch nur in Ansätzen konkret zu werden. Das lässt kaum Raum für ernsthafte Kritik, für eine konstruktive Auseinandersetzung mit seinen Aussagen. Er trifft den Nerv von unzufriedenen Menschen, die aber seine Aussagen nicht reflektieren (wollen), nicht hinterfragen. Er rüttelt an den Fundamenten der demokratischen Gesellschaftsordnung ohne (s)eine Alternative zu benennen. Unbestreitbar ist die Tatsache, dass sowohl in unserem Land als auch weltweit gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und soziale Missstände bestehen, die zum Wohle der Menschen verändert werden müssen. Dazu ist es wichtig, dass wir uns damit auseinandersetzen, WIE wir mit demokratischen (!) Mitteln Veränderungen herbeiführen können und WELCHE konkreten Ziele erreicht werden sollen. Wenn die bestehende gesellschaftliche Ordnung tatsächlich überholt sein sollte, welche Option(en) gibt es? Ein totalitäres System oder doch lieber gleich Anarchie? Konzerne und Banken enteignen? Und dann? Es gibt Ansätze auch innerhalb der Montagsdemos, die ich persönlich nachdenkenswert finde. Das eigene Konsumverhalten z. B. zu beleuchten und zu verändern kann durchaus ein Anfang sein. Das eigene, zumeist unbemerkte, egoistische Denken zu überwinden, gehört auch dazu. Trotz dessen benötigt jeder Mensch ein gewisses Maß an Egoismus, da es sein Überleben erst ermöglicht. Seit es den Menschen gibt ist dessen Motivation für seine Aktivitäten, seine Lebensbedingungen zu verbessern. Wäre das nicht so, würden wir heute noch in Höhlen leben. Vermutlich dennoch nicht friedlicher, denn die Keule - zumindest zur Verteidigung der eigenen Existenz - stünde jederzeit in Reichweite. Was unserer Spezies leider auch zu eigen ist, ist die Gier; die Gier nach Reichtum, nach Ansehen, nach Macht. Diese Gier einzudämmen, liegt in unserer Verantwortung. Dabei helfen uns Feindbilder wie FED, Rothschild, USA etc. kaum oder gar nicht weiter. Herr Jebsen hat nach eigenen Aussagen ebenso wenig ein "Patentrezept" wie die Organisatoren der Montagsdemos. Er beansprucht für sich, wie auch Herr Elsässer, Herr Popp und weitere Propagandisten, die "Wahrheit". Aber vielleicht ist ja auch die Gier nach Macht, Einfluss, Ansehen und nicht zuletzt eigene wirtschaftliche Interessen dieser Propagandisten Motivation für ihre Aktivitäten? Demokratische Mittel einzusetzen (Petitionen, wählen gehen, sich politisch engagieren, organisieren etc.) sind m. E. der einzige Weg, der Gier Einhalt zu gebieten. Es wird ein langer, steiniger Weg, der vorerst das Ziel einer sozialen Marktwirtschaft verfolgen sollte. Auch wenn ich mir eine noch gerechtere Gesellschaftsform wünschen würde, sollten wir den Blick auf die momentanen Möglichkeiten legen. Die Spezies Mensch ist in ihrer Entwicklung schlichtweg noch nicht so weit, als dass ein neues, wirklich gerechtes Zusammenleben möglich ist.

008 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von AntifaLeipzigLovesSwobodaAntifaLeipzigLovesSwoboda kommentierte

Geh doch hin

Schön und gut- geh doch hin und mach auf der Demo konstruktive Vorschläge. Denn ansonsten: wer mir disst und hated anstatt gegen die Kriegsmaschinerie aktiv zu werden demaskiert sich.

020 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von IvanIvan kommentierte

Genau!

Hingehen und gegen Russlands Kriegmaschinerie und die Annexion der Krim "aktiv" werden! Denn die Teilnehmer der Demos sind ja für den "Frieden"! ;-)

003 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Hola HüHola Hü kommentierte

Eben

Nee, den Standpunkt den Du vertrittst, wird exakt von der Bundesregierung und den Grünen vertreten. Da brauchst Du nicht zu demonstrieren, Dein Wunsch wird Dir erfüllt werden. Aber- Geschäftsidee: Aktien von Rheinmetall AG kaufen und dann bei CDU/SPD/GRÜNEN engagieren, für mehr Konfrontation gegenüber Russland, vielleicht profitierst Du dann. Oder alternativ- Journalisten für Hetzartikel kaufen- die ARD-Nachrichtensprecher bekommst Du etwa für 20.000 EUR auf Veranstaltungen. Realistischerweise kopieren die für 100.000 EUR Deinen Jargon. Für 1 Million EUR machen die alles, was Du willst.

004 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von MarkusMarkus kommentierte

Ken Jebsen?

Ken Jebsen bist du das? Total zusammenhangslos - und von der einen Sinneinheit in die nächste hüpfen. Schaffen Sie es auch sich konkret auf die Kommentare zu beziehen, die Sie kritisieren und nicht den Eindruck zu erwecken, Sie wollen einfach nur Ihren Senf dazu geben

004 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Hans Jürgen BäumlerHans Jürgen Bäumler kommentierte

Cool

Witzig, ein paar Kinder bezichtigen Ken Jebsen ganz mieser Eigenschaften, ohne dabei Belege zu bringen. "Ich bin stolz kein Nazi zu sein" ist Sonderschulniveau. Werdet erwachsen, entwickelt mal Charakter und politisches Bewusstsein und kümmert Euch danach um echte politische Inhalte.

012 002
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von anneanne kommentierte

danke

DANKE ;)

007 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von IvanIvan kommentierte

Bißchen einfach ...

Du machst es Dir ein bißchen sehr einfach. KenFM muß sich an seinen Äußerungen und Aktivitäten messen lassen, wie jeder andere auch. Wer ihn kritisiert, besitzt vielleicht viel mehr Charakter und politisches Bewußtsein, als jene, die ihr Idol gedankenlos verteidigen.

005 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Manja Flame kommentierte auf Facebook

Muss man sich vielleicht mehrmals anhören, aber ich finde sowohl Fragen und Antworten sehr gehaltvoll, vielen Dank!

007 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Robert Richter kommentierte auf Facebook

Aus verschiedenen Blickpunkten ein lehrreiches Interview. Der Herr J. redet viel, er redet schnell, er sagt inhaltlich wenig, er widerspricht sich selbst häufig (wenn es praktisch ist), leugnet das dann aber. Das ist also die Definition guter Rhetorik? Diskussion per Erschöpfung? Trotzdem, man kann das nun schwer anhören ohne bei ein paar Sachen zuzustimmen. Das liegt aber an der Flachheit der Aussagen. Ich finde es schwierig, dass soviel - evtl. sogar gut gemeinte - Substanzlosigkeit Leute zum jubeln bringt. Ist das die neue politische Selbstbestimmung die erreicht werden soll? Ist das die angestrebte Qualität des öffentlichen Diskurses über politische Fragen? Hinterlässt alles ein diffuses ungutes Gefühl bei mir.

002 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von CC kommentierte

kfm

"Es ist sehr schwierig, Jebsen im Gespräch zu kritisieren. Man wird von einer Kannonade aus Metaphern, Erzählungen, Namedroping und Vermutungen konfrontiert. Es ist fast unmöglich etwas davon aufzugreifen, weil die eine Aussage, nur das Sprungbrett für die nächste Behauptung ist. Und so tanzt er mit einem atemberaubenden Tempo durch das Gespräch." Dieser Gesprächsstil ist mir auch oft im Gespräch mit Vertretern von "exotischen" Meinungen aufgefallen. Meiner Meinung nach drückt dieser Stil nicht nur das Geltungsbedürfnis des Gesprächspartners aus sondern verhindert auch eine differenzierte und inhaltlich tiefe Diskussion. Wenn Herr Jebsen in einem Satz von manipulierten Medien und im nächsten von mir aus von manipulierten Bananen redet, müsste man erst das eine dann das andere und danach den Zusammenhang betrachten, was aber oftmals mit einer neuen kruden These übergangen wird. Wenn Jebsen von manipulierten Medien spricht später aber mit der doku defamation argumentiert (öffentlich-rechtliche 3sat-Produktion), wird das ganze für mich widersprüchlich bis fragwürdig.

004 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von IvanIvan kommentierte

KenFM lehrt an Universität?

Ken Jebsen (Moustafa Kashefi) behauptet in dem Interview, er lehre an einer Universität? Ich finde jedoch im Internet keinerlei Hinweis darauf. Ist sein Geltungsdrang da vollkommen mit ihm durchgegangen? Soweit ich weiß, hat er doch selbst nicht einmal studiert. Ich bitte zu bedenken, daß die Bezeichnung "Universität" von den Kultusministern der jeweiligen Bundesländer zuerkannt wird, da in Deutschland Bildung Länderkompetenz ist. Irgendetwas einfach so zu nennen, macht es also noch nicht zur Universität. Weiß jemand mehr?

002 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von kommentierte

Dozent

Er meint sicher die youtube Universität, dort ist er ja oft als Dozent unterwegs.

000 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Karl FriedrichKarl Friedrich kommentierte

Die Montagsdemo begann mit einem Friedensgebet in Leipzig

Auch ich bin ein Anhaenger der Montagsdemo . Zunaest danke ich unseren Bruedern und Schwestern in Leipzig die mit Gebet die Montagsdemos ins Leben gerufen haben. So sollte es auch heute in allen Staedten Deutschlands fortgesetzt werden. Auch ich bin mit der Entwicklung in unserem Lande nicht einverstanden . Ich bin mit der Politik der Pseudodemokraten CDU/SPD/GRUENE usw. Und mit den gleichgeschalteten Medien sehr unzufrieden.Wir muessen auf die Strasse gehen und uns fuer Einigkeit, Recht, Freiheit und Frieden stark machen. Ken Jebsen sagt : Wir wollen alle den Frieden, wir werden den Frieden erreichen. Jesus Christus sagt : Ich bin der Friede, ich bin der Friedefuerst. Jesus Christus ist fuer uns am Kreuz von Golgatha gestorben damit wir Frieden haben. ER ist gestorben damit alle Menschen durch IHN Frieden bekommen.

001 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von N.D.N.D. kommentierte

Аn Autor

Tja, lieber Martin, schade um Deine Mühe. Denn Du wolltest ja so neutral und unvoreingenommenen an die Sache rangehen - "schaut mal, was für ein objektiver Betrachter ich bin"! In jeder Deiner Silben ist aber zu erkennen, dass Du überhaupt nicht bereit warst und bist, Dich für den wahren Sinn der Montagsdemos und für den Inhalt Ken's Worte zu öffnen. Solche zynische "Beobachter" braucht man nirgends. Anstatt dich mit der Persönlichkeit v. K.J. zu befassen (ob er nun gut ist als Redner und für Dich ofensichtlich äußerst unsympathisch etc.) setze dich erstmal mit seinen Botschaften seriös auseinander - und vorallem mit der wichtigsten von denen: die einseitige und lügenhafte Berichterstattung in den deutschen Medien muss aufhören! Ohren aufsperren, Junge, und allen Seiten zuhören! PS: schon gehört?...auch im Bundestag gab es zum Glück vernünftige Stimmen bezogen auf die Situation mit der Ukraine: http://youtu.be/ezEjykTJjVk

005 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von TobiasTobias kommentierte

Wer hat die Wahrheit ? Du ? Ken ? Ich ? ...

Das System ist komplex und ich seh' da schonmal garnicht durch. Doch wenn es um Wahlen geht, dann fällt mir einfach nichts dazu ein, was ich noch mit gutem Gewissen wählen könnte, da das Spiel "Monopoly" nicht mein Spiel ist. Also heißt es für mich, so weit wie möglich raus aus diesen Spielregeln und rein in die Spielregeln, die für mich funktionieren. Klar ist für mich, dass "unsere" Politiker für mich nicht glaubwürdig sind. Mir fehlt es hier an Transparenz, Authentizität, Rückrad und Weisheit. Ich hab jedenfalls kein Problem, mit "Rechten" oder "Linken" ins Gespräch zu kommen - "Lasst uns drüber reden". (Solange es ohne Gewalt geschieht). Jeder hat seine Gedanken im Kopf und das beste sie beim anderen zu verändern, ist sich mit ihm zusammenzusetzen und zureden. Ich glaube, dass viele davor Angst haben und dann wird bewertet, nieder gemacht und denunziert. Geht doch zur Montagsdemo und sprecht von euch, was euch Angst macht, statt eure Angst auf andere zu projizieren. Ob Ken Jebsen recht hat oder nicht ist nicht der Punkt. Gehst DU für das auf die Strasse, was dir wichtig ist ??? Bist du mit dem zuFrieden, was in diesem Land - dieser Welt geschieht ?

000 001
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von TobiasTobias kommentierte

Achnochwas ...

... lese gerade die Facbook-Seite von Ken Jebsen. Warum hab ich z.B. nichts in den Nachrichten über die bestätigte (also keine Verschwörungstheorie) ;) Brutkastenlüge gehört, die unter anderen Lügen ein Grund für den Angriff auf den Irak war?!! Verschwörungstheorien entstehen ja nur durch Falschinformation unserer Politiker, die für uns doch Politik machen sollen. Menschen empört euch !

001 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Nutzerbild von Michele ErdmannMichele Erdmann kommentierte

Du kannst froh sein das er überhaupt mit dir geredet hat

Wer die Nadel im Heuhaufen sucht der findet. Ich finde Ken hat ehrlich geantwortet und ihr habt nur nach Schwachstellen gesucht, ich hätte keine Lust gehabt euch politisch aufzuklären. Ihr müßt echt noch als Schüler was lernen, das merkt man bei diesem Gespräch.

003 000
 
Angemeldet als anonymer Benutzer.

Eine neue Diskussion starten

Angemeldet als anonymer Benutzer.