Soll Vitali Klitschko zum Lichtfest nach Leipzig kommen?

Das Weltnest Leipzig spielt Weltpolitik. Der Ukrainekonflikt hat es bis an die Pleißenmetropole geschafft. Hier wird zum Glück nicht mit Panzern und Granaten, sondern mit offenen Briefen und Kommentaren gekämpft. Der neu gewählte Bürgermeister unserer Partnerstadt Kiew, Vitali Klitschko, wurde von Oberbürgermeister Burkhardt Jung zum Lichtfest nach Leipzig eingeladen. Das hält nicht jeder für eine gute Idee. Wie stehen Sie dazu?

 

Jürgen Kasek, Die Grünen

Nun ist es immer so eine Sache mit der Weltpolitik. Da verbrennt sich der ein oder andere gerne mal die Finger.

An der grundsätzlichen Aussage des OBM, der einen demokratisch gewählten Bürgermeister einer Partnerstadt einlädt und ihm Unterstützung bei dem Aufbau einer Verwaltung anbietet, ist wenig auszusetzen. Dies heißt nicht, dass man das mit guten Argumenten nicht dennoch kritisch betrachten kann. Nur findet dies nicht statt, sondern es wird recht einseitig Stellung bezogen und die Debatte an der Grenze zur Dummheit geführt.
Da wird dann Klitschko zu einer Marionette des Westens, der in den Kellern der Konrad Adenauer Stiftung gezogen wurde, sinngemäß die Aussage von Volker Külow auf der sogenannten Friedensveranstaltung, die gesamte Protestbewegung des Maidan wird als faschistisch denunziert und ganz nebenbei der Einsatz von tschetschenischen Freiwilligen auf Seite der Separatisten als antifaschistische Brigade des 21.Jahrhunderts bejubelt, so der neu gewählte Stadtrat der LINKEN Alexej Danckwart auf seiner Facebook Seite.Der kalte Krieg, längst beendet, fängt wieder Feuer und die alten Glaubensgrundsätze werden wieder ausgegraben - der Westen gegen Russland. Dass auch auf Seite von Russland Imperialismus und Nationalismus stehen, wird gern ausgeklammert, passt schließlich nicht ins eigene Weltbild.

Eine Differenzierung zwischen Rechten Sektor/ Swoboda und anderen Kräften auf dem Maidan findet nicht mehr statt und die Toten werden gegeneinander aufgerechnet. Für die einen sind der Westen und die NATO die größten Aggressoren, für die anderen ist Russland der Feind. Und an vielen Stellen dämmert binäres Freund/ Feind Denken deutlich durch. Weswegen wir den angesprochenen offenen Brief auch geschrieben haben. Mit der Bitte, dass die LINKE dazu Stellung nehmen möge. Was naturgemäß nicht passiert ist. Für uns ist klar, dass die Ukrainer selbst über ihre Zukunft entscheiden sollen, frei von der Einmischung des Westens und Russlands. Voraussetzung dafür ist Frieden und eine funktionierende Verwaltung, weswegen wir auch den Stopp aller Waffenlieferungen fordern.
Wer sich in diesem Konflikt auf eine Seite schlägt, und meint weil die westlichen Medien einseitig berichten, daher die Propaganda russischer Medien verbreiten zu müssen, verrät die Sache des Friedens. Und genau dies ist der Fall. Ich bin nicht wenig entsetzt wieviele profunde Kenner mit perfekten russisch Kenntnissen es auf einmal zu geben scheint, die sich in diesem Konflikt zu Wort melden und gerade über die sozialen Medien Greuelbilder verbreiten.

Auch so wird die Sache des Friedens verraten und ganz nebenbei ein erstaunlich empathieloser Umgang mit Gewalt offenbart.
Ich wünsche mir Frieden, auch wenn es naiv sein mag.

 

Juliane Nagel, Die Linke

Ein sehr emotional aufgeladenes Thema, wie ich finde. Die Einladung des neu gewählten Bürgermeisters der ukrainischen Hauptstadt Kiew halte ich prinzipiell für keine gute Idee. Eine formale Gratulation hätte es aus meiner Sicht getan. Denn Vitali Klitschko ist nicht nur gewählter Bürgermeister von Kiew, sondern eine im gesamten Ukraine-Konflikt polarisierende Figur. Er gehört zur prowestlichen Seite, wurde mit seiner Partei von der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung supportet und bildete während der Euromaidan-Proteste vor allem ein strategisches Bündnis mit der extrem rechten Partei Swoboda. Den DemonstrantInnen des Euromaidan ging es am Anfang um das Ende der korrupten Regierung unter Janukowitsch, die Stärkung demokratischer Rechte und eine Verbesserung der Lebensbedingungen. Denn die Ukraine war zu diesem Zeitpunkt fast bankrott. Schlussendlich ist das geschwächte und gespaltene Land zum Spielball zwischen Westen und Russland geworden. Es ist auch kein Geheimnis, dass die jüngsten Präsidentschaftswahlen vor allem von USA und EU forciert wurden, um ihren Kurs der EU-Assoziierung zu forcieren. Der neue Präsident Poroschenko - für den Klitschko btw. seine eigene Kandidatur zurückgezogen hat - gehört der Oligarchenklasse an, eine echte Demokratisierung und kluge und integrative Problemlösungsstrategien sind von ihm wohl kaum zu erwarten. Aus meiner Sicht bräuchte die Ukraine aber Luft und Unterstützung sich selbst zu finden, ohne sich per se dem Westen oder Russland zu verschreiben. Doch eine solche Strategie ist angesichts der wirtschaftspolitischen Pfründe und den die globale Sicherheitsarchitektur betreffenden Interessen von keiner der beiden die Ukraine einschließenden Player zu erwarten.

Aber zurück nach Leipzig. Was im Ernst soll die Einladung Klitschkos zum Lichtfest als „Fest der Demokratie“ bedeuten? Ich sehe hier keinerlei Verbindungslinien. Klitschko steht einfach nicht für eine demokratische Bewegung, die repressive Verhältnisse umwälzt. Der Link zu 1989 im „Ostblock“ ist dann wohl eher die totale Unterwerfung der Staaten unter kapitalistische Verhältnisse.

Etwas schlimmer finde ich allerdings, dass in diesem Jahr wiederum ein offizieller Repräsentant aus Ungarn zum Lichtfest eingeladen wird. Unter der Fidesz-Regierung erlebt das Land seit mehr als vier Jahren einen krassen Abbau von demokratischen Rechten und eine harte Linie gegen marginalisierte Gruppen wie Roma oder Wohnungslose. Damit wird das Lichtfest so richtig zur Farce.

 

Katharina Schenk, SPD

Katharina Schenk löst Tino Bucksch ab. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und vergessen ganz sicher nicht, dass er auch weiterhin für Anfragen zur Verfügung steht.

Man hat den Eindruck, es hat den kommunalen Größen in Leipzig schon lange unter den Nägeln gebrannt, auch endlich etwas von öffentlicher Wirkung in Sachen Ukraine zu sagen. Oberbürgermeister Burkhard Jung gab ihnen nun die Chance, als er seine Glückwünsche an seinen kürzlich gewählten Amtskollegen Vitali Klitschko mit einer Einladung zum Lichtfest 2014 verband. Ein handfester Skandal tönen die einen, ein notwendiger Akt gegenüber der Partnerstadt schmettern die anderen.

Es klingt zwar ziemlich schal, aber die Wahrheit liegt wieder einmal ungefähr in der Mitte.

Vorab: Ich halte gar nichts vom reflexartigen SED-Nachfolge-Partei-Russlandtreue-Vorwurf, der in regelmäßigen Abständen Richtung Linke schallt. Genauso wenig aber, kann ich die Kriegstreiber-Rhetorik verstehen, die die Linke und einige ehemalige Ostannäherer dazu bewegt ständig nur mehr Verständnis für Russland zu fordern. Beides ist einseitig, pauschal, polemisch – kurz: kein Beitrag, den man ernsthaft zur Kenntnis nehmen sollte.

Ich sehe die Sache so: Der Konflikt in der Ukraine ist viel zu vielschichtig und komplex, als dass es eine edle weiße und eine böse dunkle Seite gäbe. Das klingt wieder schal, aber was soll man machen. Wir sind eben nicht in Hogwarts und Putin ist genau so wenig Lord Voldemort wie Vitali, Julia und Co. das in Freundschaft vereinte, vom Frieden für die Welt beseelte Trio aus Hermine, Ron und Harry abgeben. Diesen Fakt sollte man erst mal zur Kenntnis nehmen. Kurze, schnittige Thesen eignen sich vielleicht für Romane wie Harry Potter, in der Realität sind sie aber zumeist fehl am Platz, auch wenn das wieder schal klingt.

Was ist nun also mit Klitschko? Will ich, dass er kommt, oder nicht?

Sagen wir es so: Ich habe nichts dagegen, dass Burkhard Jung ihn einlädt. Ich halte Klitschko nicht für den Kriegstreiber und ich glaube auch nicht, dass er sich mittels seiner neuen Position bereichern will. Ich halte ihn momentan für den demokratisch legitimierten Vertreter Kiews, der – wie alle, auch die EU – Fehler in seinem politischen Agieren gemacht hat. Deren Folgen reichten aber offenbar nicht aus, um einem Volk seine Nicht-Wahl nahe zu legen. Die Entscheidung ist gefallen. Wir sollten sie akzeptieren.

Viel wichtiger als eine Debatte über den Klitschko-Besuch fände ich eine Debatte über unsere DDR-Erinnerungskultur. Ist das Lichtfest der richtige Weg, oder längst Folklore? Wie gelingt es alle Gruppen an einen Tisch zu holen? 

Die Debatte um das Einheits- und Freiheitsdenkmal zeigt: Es gibt noch sehr viel zu sagen, zu fragen und zu tun. Vielleicht sollten die betreffenden Akteur/innen ihren Eifer hier hin lenken, aber ich wage die Prognose, dass daraus auch nach dem Lichtfest nichts wird. Es ist das eigentliche Armutszeugnis dieser Debatte, dass viele vor nichts halt machen, um es politisch aufzuladen.

 

Markus Walther, CDU

Natürlich ist es richtig, dass Burkhard Jung seinen frisch gewählten Kiewer Amtskollegen Vitali Kiltschko zum Lichtfest 2014 nach Leipzig einlädt! Der Streit darüber in den letzten Wochen ist für mich nicht einmal im Ansatz verständlich. Ich spare mir an dieser Stelle polemische Kommentare zum Verhältnis der Linkspartei und ihrer Führung zu Russland; davon gab es bereits genug zu lesen, und an dieser Stelle wäre es Zeit- und Platzverschwendung.

Vielmehr möchte ich unterstreichen, dass es kein besseres Symbol für die Zeitlosigkeit des 9. Oktobers gibt als ein frei gewählter Kiewer Bürgermeister vor den Bürgern Leipzigs. Worum ging es im Oktober 1989? Um die Befreiung von Unterjochung. Um ganz handfeste Dinge wie Reisefreiheit und Wahlen ohne Fälschungen, aber auch Freiheit in einem ganz umfassenden Sinne: von einem staatlichen Unterdrückungsapparat, von Bevormundung im persönlichen Lebensweg, von einer Unterordnung Ostdeutschlands unter die Machtinteressen des sowjetischen Imperiums. Bei allem, was zeithistorisch noch zu den Geschehnissen in der Ukraine aufzuarbeiten ist: Genau darum gingen Hunderttausende in Kiew (wie 1989 in Leipzig) mutig auf die Straße. Sie lehnten eine staatliche Willkürjustiz ab, sie prangerten eine immense Korruption in der damaligen Regierung an, und sie wehrten sich dagegen, dass der damalige Präsident die Ukraine in die Abhängigkeit eines sich mehr und mehr imperial gebenden Nachbarlandes trieb. Die Leipziger und die Kiewer Bürger sind deshalb Schwestern und Brüder im Geiste! Und wenn es auch Spinner auf dem Maidan gegeben hat, darunter auch solche, die sich nur mit Gewalt zu verteidigen wussten: Die gab es 1989 in Ostdeutschland auch, und sie schmälern kein bisschen die historische Bedeutung der Friedlichen Revolution. Wir Leipziger sollten froh sein, dass das Licht der Freiheit bis nach Kiew geleuchtet hat, völlig unabhängig von unserem Parteibuch.

 

Ute Elisabeth Gabelmann, Piraten

Die Lage in der Ukraine ist derzeit alles andere als übersichtlich und wenn wir ehrlich sind: genaugenommen haben wir alle keine Ahnung, was da eigentlich wirklich vor sich geht. In dieser Situation fällt es natürlich leicht, Bewertungen vorzunehmen und gute Ratschläge zu erteilen. Die Ukraine befindet sich in einer instabilen Lage und ich bin mir sicher, in Kiew selbst sieht es nicht besser aus. Wäre es da nicht an Leipzig als Partnerstadt - einer Stadt, die erprobt ist in demokratischen Fragen, in bürgerlichen Revolutionen und einer Kraft, die allein von den Bürgern ausgeht - unsere Erkenntnisse zu teilen und weiterzugeben? Der Politik und der Diplomatie hat es noch nie geschadet, Gespräche aufzunehmen, Netzwerke auszubauen, Erfahrungswerte auszutauschen und Brücken zu schlagen. Würde eine offizielle Einladung an einen demokratisch gewählten Bürgermeister nicht die junge und anfällig Demokratie stärken? Oder umgekehrt: was würde schlimmstenfalls passieren, wenn Klitschko unser Gast ist? Welchen Schaden trügen wir davon? Natürlich ist diese Einladung ein großes Zeichen, ein Papier von hohem symbolischen Wert. Und gerade deswegen sollten wir es unserer Partnerstadt nicht vorenthalten.

 

René Hobusch, FDP

Vitali Klitschko, liebes Weltnest, und nicht dessen Bruder Wladimir, hat die Bürgermeisterwahl am 25. Mai in Kiew gewonnen. Aber vielleicht ist ja Freund Freud bei der Formulierung deiner Frage dabei gewesen und du hast an Wladimir Putin gedacht. Denn das ist genau der Gegenpart, zu einem freiheitlich und westlich geprägten Vitali Klitschko.*

Die Situation zunächst in Kiew auf dem Maidan und dann in der gesamten Ukraine ist in vielen Facetten vergleichbar mit der Situation im Herbst 1989. Uns ist es damals erspart geblieben, dass sowjetische Truppen ausrücken. Gorbatschow hatten die Zeichen der Zeit erkannt und wollte den Zug der Geschichte nicht aufhalten. Das Ergebnis ist ein freies Europa ohne Eisernen Vorhang und ohne Konfrontation zwischen Ost und West. Doch was da in der Ukraine passiert, bereitet mir große Sorgen. Im Gegensatz zu Gorbatschow 89 ist Putin ein revanchistischer Träumer von einem wiedererstarkten Zaren- bzw. Sowjetreich. Und wie 1989 die SED-Betonköpfe die friedlichen Demonstranten als faschistische Konterrevolutionäre geißelten, behaupten auch Putin und die prorussischen Milizen dies über die Menschen, die sich nach Freiheit und einer Orientierung in Richtung Europa sehnen. Erstaunlich ist, dass so viele auch und gerade Ostdeutsche dem verfallen. Ist es der Traum von einem starken Führer, der da in den Köpfen, ganz gleich ob links, ob rechts, noch schlummert? Putin als Herrscher und Gegenentwurf zum Westen? Es ist gut, dass wir Vitali Klitschko zu den Feiern am 09. Oktober nach Leipzig eingeladen haben. 25 Jahre, nachdem Kerzen und Gesänge von über 70.000 ein bis an die Zähne bewaffnetes knöchernes und diktatorisches System alter Greise friedlich in die Knie zwangen. Es ist ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und gibt der Hoffnung ausdruckt, dass auch dort der Weg zurück zur friedlichen Veränderung ohne Putins Großmachtträume führt.

 

* In der Frage, die am Montag versandt wurde, hat der Autor die Namen der Boxbrüder verwechselt.  

 

Martins Fazit

Mit dem Lichtfest feiern wir auf kitschige Art die friedliche Revolution von 89. Sie ist eine historische Ausnahme. Für gewöhnlich laufen Revolutionen alles andere als friedlich ab und nicht immer haben sie Erfolg. Erst gestern war der Jahrestag für einen fast vergessenen Aufstand.

Revolutionen finden auf der Straße und nicht an den Wahlurnen statt. Deshalb gibt es noch mehr Streit um die Legitimität. Ich bin nicht der Meinung, dass man sich in diesem Streit einmischen muss, nur um sich auf eine größere Bühne zu stellen. Der Bürgermeister einer unserer Partnerstädte wurde zum Lichtfest eingeladen. So weit, so unspektakulär. Würde man ihn jetzt wieder ausladen, wird es zum Politikum.

 

Über den Autor:

Martin freut sich, mit der Stadträtin Katharina Schenk, ein neues Gesicht in der Fragerunde vorstellen zu können. Für ihn ist es allerdings nicht so neu. Sie war zu Schulzeiten in der Parallelklasse. Leipzig ist ein Dorf.

Kommentare

Marcus Kowalski kommentierte auf Facebook

warum was hat der mit leipzig zutun??

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Ivan Johannes kommentierte auf Facebook

Wieso nicht?! Er ist ganz einfach der gewählte Bürgermeistermeister einer Partnerstadt von Leipzig.

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Daniel Piktori kommentierte auf Facebook

http://www.leipzig.de/buergerservice-und-verwaltung/partnerstaedte/kiew/

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Sebastian Ganze kommentierte auf Facebook

ach, wenn der seine faschisten-freunde mitbringt, dann hat die antifa in leipzig wenigstens wieder einen grund aufzumarschieren. so hat jeder was davon.

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Maren Müller kommentierte auf Facebook

Herr Hobusch ist ein Putinversteher. :-D

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Nutzerbild von René HobuschRené Hobusch kommentierte

Wohl nur als Polemik zu verstehen

Ihr Kommentar, Frau Müller, ist wohl nur als Scherz zu Polemik zu verstehen? Wenn Sie richtig gelesen und verstanden haben, wird Ihnen deutlich, dass ich jedenfalls hier nicht der Putinversteher bin...

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Daniel Piktori kommentierte auf Facebook

bei putinoff wäre es verständlich... ich erinnere auch an die "putinchen" am freisitz der wildparkgaststätte vor über zehn Jahren. waren zwar putenschnitzel gemeint, aber der russische "zar" hat in den letzten jahren auch ein faible für eine gewisse "trockene" ader entwickelt.

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Frech Le kommentierte auf Facebook

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Kommentar gelöscht. Bitte bleibe sachlich.

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Ro Schu kommentierte auf Facebook

Die SPD dient sich auch jedem an wenns PR bringt. Jung will sein Bild mit Klischko. Hoffentlich macht der keinen Hitlergruß.

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Ro Schu kommentierte auf Facebook

Hoffentlich marschiert nicht nur die Antifa auf !! Da sollten noch weitere Leipziger ein Zeichen setzen.

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Björn Mencfeld kommentierte auf Facebook

Wenn Klitschko angesichts der Situation in der Ukraine Zeit für so einen für Kiew unwichtigen Termin hätte, wäre er kein guter Bürgermeister --> da wäre dann die Gemeinsamkeit mit unserem gegeben ;)

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Stephan Stach kommentierte auf Facebook

Ich habe heute mit einer Freundin aus Lugansk in der Ostukraine gesprochen, die sich tatsächlich gefreut hat, dass Klitschko eine Einladung nach Leipzig bekommen hat, weil es ihr zeigt, dass die Menschen Anteil daran nehmen, was in ihrer Heimat passiert. Von den "Separatisten", die in ihrer Heimatstadt eine Volksrepublik ausgerufen haben, hält sie hingegen nichts. Die haben sich nur ein paar hundert Meter von ihrer Wohnung in einem Wohnblock verschanzt, um von dort einen Posten des Grenzschutzes zu beschießen. Sie wussten, dass die Soldaten nicht zurückschießen können, weil es sonst viele zivile Opfer gegeben hätte. Außerdem würden sie auch gerne mal ein paar Autos konfiszieren oder mit den Kalaschnikows, die sie bekommen haben, alte Rechnungen begleichen... Feine Antifaschisten sind das.

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Ro Schu kommentierte auf Facebook

Hörensagen, wa ?! Vielleicht gibt es auch Gründe sowas zu erzählen. ;-)

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Tronde Leipzig kommentierte auf Facebook

Der soll bei seinen Swoboda-Freunden bleiben. Ich brauch den nicht hier!

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Stephan Stach kommentierte auf Facebook

@ro schu, sicher hat sie dafür Gründe. Ihren Bruder zum Beispiel, der dort lebt und um den sie sich sorgt. Zum Scherzen war ihr jedenfalls nicht zumute.

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Ro Schu kommentierte auf Facebook

Ist der Bruder bei Swoboda ?

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Daniel Böttner kommentierte auf Facebook

Stephan Stach gerade bei FB vergebene Liebesmühe die ganze Montagsdemonstranten bekehren zu wollen. Das viele nicht einsehen können oder wollen das die Krise in der Ukraine gänzlichst durch Putin ausgelöst wurde, ist mir unbegreiflich.

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Daniel Böttner kommentierte auf Facebook

Und viele hier sollten im übrigen mal die Kommentare lesen die verlinkt wurden und ihre Meinung vielleicht nach einer Runde Reflexion kundtun.

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Nutzerbild von JuleJule kommentierte

Interessant dass..

Sich die Grünen hier in Text und Kommentar ausgiebig mit der LINKEN befassen. Habt ihr nicht eher euren eigenen Paradigmenwechsel hin zur Kriegs-affinen Partei zu verarbeiten?

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Nutzerbild von BlubBlub kommentierte

Das nennt man wohl Projektion

liebe Jule, wenn Du hier als LINKE (?) anderen Kriegsaffinität vorwirfst. Mal abgesehen von den wenig friedlichen Dingern, die sich ein gewisser Herr Danckwardt von der LINKEN leistet, dass sich die "Regionalgruppe Leipzig des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR" im aktuellen (!) online-Mitteilungsblatt der Leipziger LINKEN vorstellt, zeigt ja nun deutlich, wie weit es mit der "Friedenspartei" her ist. http://www.mitteilungsblatt-linke-leipzig.de/index.html

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Nutzerbild von KlopsKlops kommentierte

Lachhaft was die Linken

immer so abliefern. Als SED Nachfolger sollten Sie zum tief drin verwurzelten Militarismus stehen, statt sich als Putin-Freunde zu outen.

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Stephan Stach kommentierte auf Facebook

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Nutzerbild von Stephan StachStephan Stach kommentierte

unsachlich

Ich fand mich jetzt nicht unsachlicher als Ro Schu, der mit haltlosen Unterstellungen versucht, Gewalt bzw. Bedrohungen zu rechtfertigen.

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Weltnest Redaktion kommentierte

Begründung

Persönliche Beleidigungen gegen andere Nutzer wie in Ihrem gelöschten Kommentar werden wir hier nicht tolerieren.

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Ro Schu kommentierte auf Facebook

Und wenn er nun bei Swoboda ist oder mit denen sympathisiert ? Warum schließt du das jetzt allwissend wie du bist aus ?

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Ronald Kraus kommentierte auf Facebook

Kommentar gelöscht.

Kommentar gelöscht. Bitte bleibe sachlich.

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Daniel Böttner kommentierte auf Facebook

@Ro Schu, es gibt so einen schönen Grundsatz 'in dubio pro reo'. Man kann nicht einfach nun komplett alle Ukrainer die irgendwie politisch oder anderweitig in die Lage involviert sind oder waren verunglimpfen. Und was auch viele vergessen, auch wenn er und andere Versuchten und Versuchen die Ukraine westlicher auszurichten und an die EU heran zu führen ... das ist ihr gutes Recht. Selbst der ehemalige Präsident wollte das bis Putin Druck mit Gas und Darlehen gemacht hat. Was man nicht nur vermuten kann sondern eben auch gesehen hat ist das Russland militärisch aggressiv wurde. Sie haben ukrainisches Staatsgebiet annektiert. Es spricht auch einiges mehr dafür das Russland Aufständische unterstützt und so die Lage in der Ukraine verschärft als das die Ukraine plötzlich voll mit Nazis ist.

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Andrea Buettner kommentierte auf Facebook

Herr Schu, zum Thema Hitlergruß: http://hinterderfichte.twoday.net/stories/jazenuk-hitlergruss-foto-als-luege-debunked-hartmut-beyerl-erfindet-wi/ da sie auch in anderen foren so gern das bild davon gepostet haben und es aber einfach nur ein videostill ist. wenn man das video ganz sieht, wird klar, dass es kein hitlergruss ist.

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Angelika Kanitz kommentierte auf Facebook

Warum sollte herr Klitschko nicht nach leipzig kommen dürfen. ich bin Zwar von seinen politischen Fähigkeiten nicht so recht überzeugt, dennoch hat er sich mutig an die Spitze der Ukrainer gestellt. Dass man ihn in die Naziecke stellt scheint im Moment bei allen Menschen die man als unpassend empfindet, von extrem Linken zum guten Ton zu gehören. Russland und die Ukraine werden ihren Konflikt auch ohne uns lösen. Diese Schwarz - weiss - Denk- und Diskussionsweise sollte sich auf Inhalte zu konzentrieren und nicht auf Personen, Gruppen, Parteien oder Blöcke. Denn durch Blockbildung entstehen Feindbilder, aus Feindbildern wird Hass und aus Hass wird Gewalt seelisch, moralisch, wörtlich und letztendlich sich auch tätlich. Solche tapferen Menschen gehören auf solch ein Event, nicht schreiende, pöbelnde Menschen, aber auch keine Duckmäuser. Denn wir waren das 89 auch nicht. !! Die Würde des Menschen ist unantastbar. Willkommen Wladimir !

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Nutzerbild von Detlef PlaisierDetlef Plaisier kommentierte

Hallo Herr Freud

Wladimir heißt Vitali

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Angelika Kanitz kommentierte

Huch, klar sehr peinlich .

Muss ich mich jetzt schämen ? Bei soviel geballter Power von den Brüdern kann man sich schon mal irren.

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Daniel Böttner kommentierte auf Facebook

Andrea Buettner hat hier ein typisches Verhalten Einiger, ich sag mal Klientel Montagsdemos, bei Hern Schu offengelegt. Da werden potentiell irgendwelche Vorwürfe geäußert die nicht belegbar sind und wenn versucht wird sie zu belegen dann oft mit Falschinformationen.

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Nutzerbild von Detlef PlaisierDetlef Plaisier kommentierte

Ein falsches Signal

Ja, es ist richtig: Wir alle wissen nicht, was in der Ukraine wirklich passiert. Am besten sind noch die dran, die mit Ukrainern zusammen studieren oder Freunde dort haben, weil sie Infos aus erster Hand bekommen. Unstrittig ist, dass Klitschko von den Bürgern seiner Stadt gewählt wurde. Unstrittig ist aber auch, dass er sich vom rechten Flügel nicht eindeutig distanziert, sondern mit ihnen sogar paktiert hat. Dies allerdings kann man auch Herrn Steinmeier bei seiner Unterschrift unter das erste, damals noch hoffnungsvolle Dokument vorwerfen. Für mich sollte Klitschko der Stadt Leipzig mit seiner demokratischen Tradition, die nicht näher erläutert werden muss, fernbleiben. Auch wenn er sich zu den Werten der friedlichen Revolution bekennen mag: Sein Handeln unterstützt das Denken nicht. Ein Glückwunsch hätte es getan. Dennoch appelliere ich an alle, die gegen Klitschkos Besuch sind: Wenn ihr demonstriert, macht es mit der angemessenen Zurückhaltung. bald wird auch das nur eine Fußnote der Leipziger Geschichte und der Weltgeschichte sein.

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Artur Ritter kommentierte auf Facebook

ich bin auch dafür, daß er kommt ! er kann auch seine freunde mitbringen! solche haben wir auch schon da und man sollte die nicht geleich in die nazi ecke stellen ...sind harmlos !

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Ro Schu kommentierte auf Facebook

Ok .. as Video kannte ich so nicht. Ich werd es mi wenn moeglich mal im original ansehen. Angesichts der Umstaende wer da mit wem rummauschelt und deren Vorgeschichte sicherlich auch etwas nachvollziehbar. Swoboda diverse Aserungen und Timoschenkos Geschichte lässt sich aber nicht kleinreden. Ich sagte auch nicht das alle Ukrainer Faschisten sind ...aber wenn schon die Chlbidung darauf ausgerichtet ist dann sind es auch nich gerade weniger.

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