| André Herrmann

(K)ein Grund zum Schulterklopfen? LEGIDA läuft eben doch

Am gestrigen Montag erlebte Leipzig die erste LEGIDA-Demo. Insgesamt 35.000 Menschen stellten sich rund 5.000 DemonstrantInnen entgegen und setzten damit ein gutes Zeichen gegen Rassismus und Islamophobie. Doch warum konnte LEGIDA eigentlich überhaupt marschieren? André vermutet da etwas. 

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, ach, lassen wir das mal für heute.

Gestern Abend war es also soweit. LEGIDA gab seinen Einstand in Leipzig und alle Welt war dagegen. Wahnsinn, wie man seit zwei, drei Wochen das Gefühl hatte, es gäbe in der Stadt kein anderes Thema mehr als den Aufmarsch der Ach-so-Besorgten. Wie schnell sich an allen Ecken und Enden Protestbereitschaft entwickelte sowie Gegenveranstaltungen und Demos geplant wurden. Und wie jede/r bereit zu sein schien, gegen Rassismus und ach-so-harmlose Ressentiments auf die Straße zu gehen.

Wir schreiben Montag, den 12. Januar 2015, Sternenzeit -307967.8082191781.
Als die Refugees-Welcome-Demo den Tunnel am Stadion erreicht, stehen auf der LEGIDA-Seite gerade mal 300 Leute. Ein paar Deutschlandfahnen werden geschwenkt, eine Frankreich-Flagge für die tägliche Instrumentalisierung ist auch mit am Start. Unter den GegendemonstrantInnen macht sich Belustigung breit. Das soll’s gewesen sein, diese paar Hanseln? Am Waldplatz, wo die große Kundgebung der GegendemonstrantInnen stattfindet, so heißt es, sei es längst voll. Und auch im Angesicht von LEGIDA ist die Stimmung sehr gut, denn ab und zu sieht man lustige Schilder mit Aufschriften wie „Wir sind keine Ami-Knechte“ oder „Gegen Chemtrails“. Direkt über den Köpfen der LEGIDAs werden immer wieder „Refugees Welcome“- und „Kein Mensch ist illegal“-Banner entrollt. Dazu gibt es Sprechchöre à la „Eure Kinder kaufen bei uns Gras“ oder „Ihr seid so lächerlich“.

Hätte mich bis hierhin jemand danach gefragt, dann hätte ich geschworen, dass die LEGIDA-Demo nicht einmal um die erste Straßenecke kommt. Und ich hätte geschworen, dass 20.000 GegendemonstrantInnen vor Ort sind. Dass es sogar 35.000 geworden sind, davor ziehe ich meinen Hut. 

Doch es werden immer mehr bei den Chemtrail-Besorgten. Und plötzlich stehen da nicht mehr nur verwirrte ältere Herren mit beiger Jacke und Regenschirm unterm Arm, sondern auch solche, die ihre politische Einstellung offensichtlich gern mal per Faust im Gesicht der GegendemonstrantInnen artikulieren würden. Die Stimmung wird etwas gereizter. Die lächerliche Anlage, über die es ein paar Ansprachen gibt, wird locker ausgebuht. Später wird man von 4.800 Besorgten sprechen, die sich vorm Stadion versammelt haben.
Dann gibt es einen Knall und mit einem Mal flitzen die Besorgten los. Meine Güte, wie schnell die demonstrieren. So richtig zackig. Die GegendemonstrantInnen sprinten in die Querstraßen, aber alles ist abgesperrt. Ab und zu hält eine Hausbewohnerin mal eine Toreinfahrt auf und sofort versuchen ein paar Hundert, auf die Demoroute der Ewiggestrigen zu kommen, aber keine Chance, die Polizei beschützt an diesem Tag sogar leere Parkplätze: LEGIDA läuft eben doch. 

Und das obwohl am Waldplatz bestimmt 10.000 Leute stehen und sich auf dem Weg bis zum Stadion sicher nochmal doppelt so viele befinden. Querstraße um Querstraße kommtder Tross der Besorgten voran, nur in der Gustav-Adolf-Straße heißt es, gab es kein Durchkommen. Zum Waldplatz schaffen sie es aber trotzdem. Und dann der ganze Spaß in die andere Richtung, doch für die GegnerInnen wieder keine Chance: LEGIDA läuft. Und dass, obwohl es doch extra ein Friedensgebet gab.

Ich weiß nicht, ich weiß nicht. So richtig glücklich fühle ich mich mit diesem Abend nicht.
Denn selbst bei 35.000 GegendemonstrantInnen sind an diesem Abend immer noch knapp 5.000 für Rassismus und Blödsinn auf die Straße gegangen. Und nicht nur das, 35.000 Menschen haben es nicht geschafft, es dieser vergleichsweise kleinen Gruppe zu untersagen, durch die Straßen zu laufen und menschverachtenden Quatsch zu skandieren.
Stattdessen klopft man sich auf die Schulter dafür, dass man ganz keck ein paar kesse Sprüche über eine abgesperrte Kreuzung gerufen hat, an der die Besorgten unbehelligt vorbeimarschieren konnten.

Es ist fantastisch, dass so viele Menschen das gefühlte Kräfteverhältnis dieser Stadt artikulieren, aber ich weiß nicht, ich weiß nicht, ob es ein Grund zum Applaudieren ist.
Ich weiß, ich weiß, Demonstrationsfreiheit und so weiter. Aber trotzdem stößt es mir immer etwas sauer auf, wenn Gegendemo bedeutet, sich irgendwo auf einem zentralen Platz zu treffen und sich dann ein, zwei Stunden lang gegenseitig zu vergewissern, wie viele doch gekommen sind, wie bunt man doch ist und was das morgen für ein tolles Zeitungsfoto abgeben wird. Dann noch schnell ein Selfie vor irgendeinem witzigen Plakat gemacht und dann nix wie zum nächsten Dönerladen, um zu checken, ob es das Hashtag in die trending topics geschafft hat. Und das, obwohl im Hintergrund ein paar amtliche Nazis umherspazieren. 

Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Vielleicht ist mein Demokratieverständnis noch immer nicht an dem Punkt angekommen, an dem „Kein Fußbreit den Nazis“ bedeutet, sie trotzdem durch die Stadt laufen zu lassen. Vielleicht sind mir an solchen Tagen Selfies einfach noch viel zu unwichtig.

Verstehen Sie mich nicht falsch:
Ich ziehe meinen Hut vor 35.000 Gegendemonstrantinnen, ganz ehrlich. Natürlich ist das ein gutes Zeichen. Und ich hoffe, dass es auch am Montag, den 19. Januar wieder mindestens 35.000 werden. Nur dann vielleicht ohne den Fußbreit.
Denn anders wäre es doch wirklich schade.

 

Über den Autor:

André hofft, dass alle den Abend heil überstanden haben und wünscht gutes Auskurieren der Erkältungen.

Kommentare

Nutzerbild von InchInch kommentierte

Jaja

Sie haben ja Recht. Als der Worch kam, waren "wir" erfolgreicher. Der hat es nie geschafft zum Völki, meistens durfte er nicht mal los laufen. Das ist uns gestern auch aufgefallen und wir waren entsetzt, dass die mit den Fahnen liefen. Und dass es so viele waren. Mir kamen die 10 Minuten ja ewig vor, obwohl ein Kumpel immer meinte, das ist ne enge Straße, das sind gar nicht so viele. Ich weiß auch nicht, warum das gestern nicht geklappt hat. Vielleicht waren es ja zu viele Gegendemos? Oder es waren überhaupt nicht die geeigneten Gegendemonstranten, so etwas zu stoppen? Oder es waren zu viele Opis bei Legida? Hat auch nicht so recht geklappt mit dem Infodienst. Ich weiß auch nicht, was genau schief lief gestern. Und spannend wird es eh erst nächsten Montag

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Nutzerbild von StefanieStefanie kommentierte

"nicht die richtigen Gegendemonstranten"

Ich war ehrlich gesagt sehr froh, dass es eine Möglichkeit gab, auch mit Kindern an einer Gegendemo teilzunehmen. Und vielen tausend Menschen um mich herum sahen das offenbar auch so. Ich glaube nicht, dass man das jetzt unbedingt mit Selfie-Witzen diffamieren muss.

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Nutzerbild von ToniToni kommentierte

wo genau...

... hat andrè denn geschrieben, dass er das nicht will? alles, was da steht, ist, dass es auch für leute, die den marsch und die parolen nicht nur kritisieren, sondern verhindern wollen (und zwar ohne illegal oder radikal zu handeln!) einen platz geben muss - und den gab/gibt es nicht, weil sich zu viele nicht angeschlossen haben.

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Nutzerbild von egalegal kommentierte

den gab es

Es waren genuegend die blockieren wollten, nur war die polizei echt richtig klug aufgestellt und hat ein blockiere unmoeglich gemacht

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Nutzerbild von Theo KochTheo Koch kommentierte

Demokratieverständnis

Lieber Autor, mir scheint es, sie verstehen nichts den Grundgedanken von freier Meinungsäußerung. Demonstrieren heißt, seine Meinung zeigen. Und dabei spielt es keine rolle, ob diese richtig oder falsch sei, von vielen oder wenigen getragen wird. Es geht um das Grundverständnis, sich äußern zu dürfen. Und bei einer Demo geht es eben NICHT darum, dass der jeweils größere Aufmarsch dem anderen das Wort verbietet. Es ist eher ein Symbol und in Leipzig war es ein großartiges. 35000 gegenüber 5000 spricht fur sich !! Diese Leute als selfi Touristen abzustempeln sehe ich als lächerlich an. Viele standen/liefen bei Wind und Kälte von 16 Uhr bis 22 Uhr durch Leipziger! ! 8 Stunden nach einem normalen Arbeitstag sollte hoch geachtet werden! Ich sehe die Gegendemo als voller Erfolg und einn wannsinns Symbol für Leipzig.

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Nutzerbild von StefanStefan kommentierte

Das ist Demokratie - auch wenn es weh tut.

Wir sollten froh sein, dass es hier viel mehr Zuspruch für eine humane Gesellschaft gibt. Ich bin gespannt auf die Entwicklung der nächsten Wochen. Andererseits teile ich Ihre Sorge, dass es immer noch genug Mitbürger gibt, die nicht reflektiert genug sind, um den rechten Rattenfängern nicht auf den Leim zu gehen. Wer mit Nazis marschiert, ist nicht im Recht, sondern einfach nur rechts. Legida ist ein Pickel am Arsch Leipzigs. Und da stinkt es nun mal nach Sch...

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Nutzerbild von TorstenTorsten kommentierte

Was wäre denn dein Ziel gewesen?

Wäre es dir lieber gewesen, die 35.000 hätten sämtliche Polizeiabsperrungen durchbrochen und sich Straßenschlachten geliefert? Natürlich ist es schade, dass Legida marschieren konnte/durfte, aber das mit Gewalt zu verhindern, kann ja auch keine Lösung sein. Ich war mit meinen Kindern bei der Demo und war froh, dass alles friedlich geblieben ist.

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Nutzerbild von ToniToni kommentierte

sehr hilfreich

wow, das ist wirklich SEHR hilfreich. alle die, die auf deiner seite stehen, die das "kein Fußbreit den Nazis" praktisch (aber gewaltfrei!) umsetzen wollen, immer gleich mit "illegal" und "radikal" zu brandmarken. das tut nun wirklich niemandem einen Gefallen. Man kann eine angemeldete Route unbegehbar machen auch ohne Gewalt und Eskalation. wenn ihr die leute, die sich dafür einsetzen, immer gleich ausgrenzt, seid ihr kaum ein stück besser, als die pegida-nasen...

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Nutzerbild von MarcusMarcus kommentierte

Wie geht das konkret?

Ich war auch im Teil der Gegendemonstranten, die so dicht an die Legida zwecks Blockieren ranwollte. Nur standen da immer Polizist_innen im Weg und sperrten ab. Wie komme ich nächstwn Montag friedlich und legal an den Polizist_innen vorbei?

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Nutzerbild von Klara FallKlara Fall kommentierte

mit einer Sitzblockade

Und es müssen einfach viele sein. Wenn Hunderte durch eine Absperrung wollen, dann kommen die auch durch. An der Jahnallee hat es noch geklappt, später war es dann einfach nicht mehr möglich, aus den engen Seitenstraßen auf die Route zu kommen. Ganz legal würde ich das jetzt nicht nennen, eher zivilen Ungehorsam. Friedlich aber in jedem Fall.

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Nutzerbild von theotheo kommentierte

friedlich hin oder her

Das ist einfach mal Zensur einer unliebsamen Meinungsäußerung...

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Nutzerbild von Dirk NeumannDirk Neumann kommentierte

Wieso willst Du vorbei?

Ich glaube reden wird da nicht viel helfen. Entweder Du triffst einen Nazi oder einen Konservativen älteren Herrn (Nichtnazi). Beiden wirst Du keine überzeugenden Argumente liefern - und sie Dir schon erst recht nicht. Also eher nicht zum Reden? Ja aber wozu denn dann??

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Adina Rieckmann kommentierte auf Facebook

Wichtige Frage. Vielleicht sollten wir endlich aufhören, ständig Vergleiche zu ziehen oder aufzurechnen.

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Nutzerbild von MargaretheMargarethe kommentierte

Gute Frage, klare Antwort...

Die Gegendemonstrationen bestanden wohl aus zwei Menschengruppen. Da sind die einen, meist ältere Menschen oder Familien mit Kindern, die friedlich protestierten, Gesicht zeigten und sich öffentlich gegen Rassismus aussprachen. Ich finde es sehr frech, diesen Menschen vorzuwerfen, sie hätten nichts bedeutsames getahn. Man kann doch nicht von allen Menschen verlangen, dass sie sich wie unsereins (illegal) von der angemeldeten Demo entfernen, sich in Nebenstraßen begeben, Polizeiabsperrungen durchbrechen und Sitzblockaden errichten. Klar, 30.000 Menschen hätten die Komplettblockade der Legidademo locker geschafft - aber wollten das auch alle? Einige besitzen nunmal einen Gerechtigkeitssinn oder "Demokratieverständnis" (ich weiß nicht was es sonst ist), der vorschreibt, dass selbst die "Verwirrten" laufen dürfen. Das gefällt mir nicht, aber das ist nunmal so. Wir, "die Anderen" - meist junge Menschen aus der Szene oder einfach nur Mutige, die das klare Ziel hatten die Demonstration der Legida zu blockieren oder wenigstens zu stören haben es teilweise geschafft. Es war nicht einfach, die Polizei war gut vorbereitet aber auch sehr kooperativ. Die Demoroute der Legida wurde immerhin verkürzt. Wir können uns nicht beruhigt auf die Schultern klopfen, aber ich finde wir haben wirklich ALLE einen guten Job gemacht. Wir lernen aus den Geschehnissen von gestern und sehen uns nächsten Montag wieder. Liebe Grüße

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Nutzerbild von .. kommentierte

alle einen guten Job ?

Warum mussten Feuer gelegt und ein Pkw angezündet werden ? Das hat beim besten Willen nichts mit Mut zu tun, im Gegensatz, es schadet dem Ansehen Leipzigs als Stadt der friedlichen Revolution! !

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Nutzerbild von MargaretheMargarethe kommentierte

Moment...

Das musste absolut nicht sein und ich distanziere mich ganz klar von solchen Taten. Sowas rückt uns in ein wahnsinnig schlechtes Licht und steht in keinem Verhältnis. Nur weil ich an einer friedlichen Sitzblockade teilgenommen habe und zivilen Ungehorsam genutzt habe, bin ich noch längst kein Steineschmeisser und erst recht kein Mensch, der Eigentum oder gar Menschen beschädigt/verletzt. Es macht mich traurig, dass viele nicht bis über den Tellerrand denken und sofort alles und jeden kriminalisieren, nur weil es da unter tausenden Demonstranten eine Hand voll Volltrottel gab.

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Nutzerbild von OttiOtti kommentierte

So isses nun mal

Genausowenig sind Leute, die bei Legida mitlaufen Nazis. Aber man neigt halt zu Verallgemeinerungen. Auf beiden Seiten

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Nutzerbild von PetraPetra kommentierte

Zum Glück

gibt es genug Menschen, die auf den Ruf der "Stadt der Friedlichen Revolution" einen Scheißdreck geben und denen klar ist, dass der Weg zu den friedlichen Blockaden nur dann frei ist, wenn anderswo Polizeikräfte durch organisierten Widerstand gebunden werden. Wären auf der Strecke nicht so viele Kinderwagen, Fahrräder und Trommelgruppen im Weg gestanden, hätte man als Nazigegner vielleicht auch eine Chance gehabt, die Legidaroute zu erreichen. Das Auto gehörte übrigens laut Legidafacebookseite, zwei aus Zwickau angereisten Nazis.

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Nutzerbild von MartinMartin kommentierte

Martin

"Wären auf der Strecke nicht so viele Kinderwagen, Fahrräder und Trommelgruppen im Weg gestanden.." -> ob man unbedingt ein Fahrrad mit auf eine Demo nehmen muss, mag ich ja auch zu bezweifeln, aber die eigentliche Aussage bezieht sich ja viel eher darauf, dass du ein Problem damit hast, dass auch Menschen bei der Gegendemo anwesend sind, die, nicht wie du, unbedingt blockieren wollen. Das finde ich sehr großen Käse, denn wenn schon ein andere Wege, sich gegen Rassismus zu positionieren, abgelehnt werden, wie soll dann mit den 5000 Legidas deiner Meinung nach umgegangen werden? Klar kann man die heute blockieren, aber morgen werden sie immer noch die gleiche Meinung haben, wenn nicht sogar bestärkt sein, da sie ja so unverstanden sind und somit Recht haben müssen. Und dann steht auch immer die Frage im Raum, was legitim ist, um "Polizeikräfte durch organisierten Widerstand zu binden". Autos anzünden? Geschäfte verwüsten? Was, wenn es ein Auto eines Gegendemonstanten wäre? Was, wenn es ein Dönerladen wäre? Wären das zu verschmerzende Schäden für die große Sache? Hat man sich nicht langsam mal seit den Chaostagen weiterentwickelt? Auch wenn ich Sitzblockaden befürworte, muss ich dir doch stark widersprechen. Wenn es diesmal nicht funktioniert hat, ist das schade. Ja. Aber wenn der Weg zur friedlichen Blockade ein unfriedlicher ist, dann ist die Blockade an und für sich sinnlos, da es dann nur ein sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfen darstellt, ohne Akzeptanz der "bürgerlichen Mitte". Und ja, die ist meistens scheiße. Aber wenn nicht versucht wird, seine Positionen klar und friedlich zu kommunizieren, dann wird sich diese Mitte eben noch weiter an Menschen orientieren, die ihre "Sorgen ernst nehmen".

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Nutzerbild von BrittaBritta kommentierte

Pflastersteine

Ja, ich frage mich auch: Wie geht das? Wie kann man eine Route FRIEDLICH BLOCKIEREN? Erlebe eine völlig chaotische Gegendemo, frage mich, wie man das besser organisieren kann. Und dann rupft neben mir einer einen Pflasterstein aus der Straße. 'Lass mich! Ich bin kein Scheiß Hippie und hab was gegen Nazis!' Ja, als ob das was bringt. Als ob der Stein sicher die richtigen trifft. Als ob die 'Bullen' immer gegen uns sind. Als ob ich in einem Land leben möchte in dem ich nur mit bestimmten Inhalten Demonstrieren dürfte. Als ob wir das Recht haben andere zu verletzen und die nicht. Ordnungswidrigkeiten auf der Demo können durchaus Zivilcourage sein. Straftaten einfach nicht. Ich hatte nicht genug Zivilcourage um den Steinerausrupfer aufzuhalten und schäme mich.

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Nutzerbild von Dirk NeumannDirk Neumann kommentierte

Scham ist unnötig - ruf um Hilfe

Britta, ich freue mich, dass Du Gewalt als unnötig oder gar kontraproduktiv empfindest. Vorschlag: Rufe das nächste Mal ganz laut. "Der Neben mir will Steine schmeissen - bitte helft mir". Das ist auch Zivilcourage.

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Christian Orban kommentierte auf Facebook

Sicher, Jonglieren mit beeindruckenden Zahlenverhältnissen und (selbst)zufriedenes Zurücklehnen ist nicht hinreichend. Zumal, idealtypische Demonstranten_innen gibt es nun mal nicht. Manch eine Selbstzurschaustellung muss nicht gemocht, sollte aber zumindest akzeptiert werden (weiß nicht, ob da belächeln weiter hilft...). Zudem: Auch wenn ich das Unbehagen angesichts der beschützt auflaufenden "Besorgten" teile, was wäre eine machbare und vertretbare Verhinderung? Körperliche Konfrontation sicher nicht.

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Nutzerbild von ToniToni kommentierte

siehe unten

was machbar und vertretbar ist? siehe mein posting dazu unten.

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Nutzerbild von coco kommentierte

ohne Gewalt

Ja, friedliches Blockieren kann eine wirkungsvolle Option sein, nur wird es - wie du ja selbst schreibst - oft und von Vielen nicht als "friedlich" wahrgenommen und dementsprechend "friedlich" (auch seitens der Einsatzkräfte) darauf reagiert. Es bedarf also nicht einfach einer couragierten und disziplinierten Menschen-Gruppe, die an neuralgischen Punkten Präsenz zeigt. Schön, wenn das in der Protest-Praxis so kausal funktionieren würde. Was nicht heißen soll, dass es den wiederholten - organisierten - Versuch nicht wert wäre... Indes steht auch der Mehrwert einer Verhinderung zur Diskussion. Hätten wir dann eine "erfolgreichere" Demonstration?

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Matthias Malok kommentierte auf Facebook

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung482196_letter-F_zc-33698ed5_zs-dea15b49.html

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Jana Adler kommentierte auf Facebook

Sollten wir nicht froh sein, dass sie sich überhaupt äußern? Ist das nicht wenigstens eine Form des Dialogs (wenn auch bei Weitem nicht die gewünschte.) Schlimmer ist es, wenn sie still und politikmüde in ihren Kiezen vor sich hinschimpfen, sich über 4 Generationen gegenseitig befeuern, bis die Ansichten restlos fossilisiert sind. Der eine oder andere muss sich jetzt der Diskussion stellen. Vielleicht bringt das noch was.

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Nutzerbild von Protestant gegen die DummheitProtestant gegen die Dummheit kommentierte

Der dümmlichste Bericht, den ich je über das Thema gelesen habe....

Der dümmlichste Bericht, den ich je gelesen habe..., klare Fakten sind nicht zu finden, stattdessen, wie bei anderen Qualitätsmedien auch, mehr Meinung(smache), alles fundiertes Journalistenhandwerk... Sicherlich, dem eigenen Irrglaube vorbehalten, aber ich verstehe es nicht, wie 30000 Menschen gegen die Aufnahmen von Kriegsflüchtlingen aus politisch oder geligiös verfolgten Gebieten, sein können???? Warum sprechen Sich 30000 Demonstranten gegen das Recht und die Pflicht zur Integration der Flüchtlinge ins Grundgesetz aus?????? Warum sprechen sich 300000 Demonstranden gegen eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge aus??? Warum protestiert man gegen einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel der Flüchtlinge auf alle europäischen Staaten? Welcher Punkt spricht gegen eine Senkung des Verteilungsschlüssels für die zu uns kommenden Ausländer? Warum schreit und protestiert man gegen ein (bewährtes) schweizerisches und holländisches Modell der Flüchtlingsaufnahme? Welchen Grund gibt es, gegen die Aufstockung der Mittel für die Polizei auf die Straße zu gehen??? Ebenso verstehe ich nicht, was dagegen spricht, die bereits beschlossenen Gesetze für Asylverfahren auszuschöpfen??? Ich verstehe desweiteren nicht, weshalb man Straffällige nicht ausweisen sollte? Ich kann mir nicht erklären, was die Demonstraten erzürnt, was sich gegen frauenfeidliche, gewaltbetonte Ideologien stellt, was christliche Werte, christliche Kultur bewahrt, was ist den gegen die Forderung nach Bürgerentscheiden nach dem Schweizer Vorbild zu sagen??? Warum demonstiert man gegen die Forderung der Pegidianer, wenn sich diese gegen Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche Organisatoren aussprechen, gegen Paralellgesellschaften, gegen Hass und Radikalismus? Wer hat hier wirklich den Farbtopf und Pinsel in der Hand und färbt pauschal ein ohne Fakten zu transportieren, zu informieren und hetzt? Wer ist es, der die Esel mit schlichten Schlagworten und Bildern vor den eigenen Karren spannt? Ich frage mich, weshalb sich ein Volk mit relativ unwichtigen Problemen spalten lässt? Ist es die Ablenkung von wichtigeren Problemen, wie der Dritte (Wirstschafts)Weltkrieg, den Europa schon führt, in dem wir schon mittendrin sind, mit unkalkulierbaren Folgen, zumindest für die Bevölkerung? Sollten wir nicht alle, wie Aristoteles es vor jeder politischen Entscheidung vorschlug, uns fragen "Wem nützt dies eigentlich am meisten?" oder Abaelardus, der sagte: "Nichts ist zu glauben, bevor es nicht verstanden ist!". Die Welt ist zu kompliziert geworden, um in Schwarz-weiss-Kategorien zu denken!

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Nutzerbild von UweUwe kommentierte

Man demonstriert...

gegen Menschen, die freiwillig mit bekennenden Nazis auf die Straße gehen. Die ein Positionspapier unterstützen, in welchem von Kriegsschuldkult, Volksverrätern, Lügenpresse und Überfremdung schwadroniert wird. Wenn ich die Möglichkeit hätte Montags in Leipzig zu sein, würde ich mit in der ersten Reihe stehen, um die Legida friedlich (durch Sitzblockaden) am "Spaziergang" zu hindern

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Nutzerbild von BrittaBritta kommentierte

Deshalb gehe ich auf die Straße...

Weil uns diese Probleme nicht unwichtig sind. Du hast recht, die Welt ist kompliziert und schwarz weiß funktioniert einfach nicht. Hat es noch nie. Mir ist jeder Recht, der gegen Hass auf die Straße geht. Aber mir ist keiner Recht, der einer ganzen Gruppe Hass unterstellt. Ich glaube tatsächlich, dass unter den Pegida Anhänger Menschen dabei sind, die Angst haben. Die glauben aus den richtigen Gründen auf die Straße zu gehen. Die schlechte Erfahrungen mit Muslimen gemacht haben. Die den Islam nicht verstehen. Der Islam ist kompliziert und von uns Christen schwer zu verstehen. Auch das Christentum hat Bekehrung um jeden Zweck gepredigt, man denke nur an die Kreuzzüge. Religion hat genauso viel friedliches Potenzial wie gewalttätiges. Die meisten, die herkommen, sind doch gerade vor der Gewalt geflüchtet. Ja, natürlich gibt es auch Straftäter unter Asylsuchenden - aber wenn wir gerecht sein wollen, müssten wir dann doch auch deutsche Staatsbürger ausweisen. Warum genieße ich einen besonderen Schutz nur weil ich hier geboren bin? Wir haben es gut hier in Deutschland. Ja, auch wenn wir am Existenzlimit kratzen haben wir es in der Regel besser als die meisten Armen in anderen Ländern. Ich gehe auf die Straße, weil ich teilen will.

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Nutzerbild von A.A. kommentierte

Danke

Hier wird eigendlich nur mit gleichgesinnten diskutiert. Aber wir werden die Politik verändern. Wir die aufmüpfigen Bürger. Während die Gutmenschen nur quatschen . Wir gehen am Mittwoch auf die Strasse auch gegen die Kaseks und Nagels in dieser schönen Stadt. Man wird uns zuhören, während ihr draussen dumm rumstehen werdet. Denn wir haben recht !!

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Martin Meißner kommentierte auf Facebook

Von mir aus sollen die weiter an ihren Fließentischen mosern. Das ist mir lieber, als wenn sie im Waldstraßenviertel die Kerzen an den Stolpersteinen zertreten.

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Tim Müller kommentierte auf Facebook

Der dümmlichste Bericht, den ich je gelesen habe..., klare Fakten sind nicht zu finden, stattdessen, wie bei anderen Qualitätsmedien auch, mehr Meinung(smache), alles fundiertes Journalistenhandwerk... Sicherlich, dem eigenen Irrglaube vorbehalten, aber ich verstehe es nicht, wie 30000 Menschen gegen die Aufnahmen von Kriegsflüchtlingen aus politisch oder geligiös verfolgten Gebieten, sein können???? Warum sprechen Sich 30000 Demonstranten gegen das Recht und die Pflicht zur Integration der Flüchtlinge ins Grundgesetz aus?????? Warum sprechen sich 300000 Demonstranden gegen eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge aus??? Warum protestiert man gegen einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel der Flüchtlinge auf alle europäischen Staaten? Welcher Punkt spricht gegen eine Senkung des Verteilungsschlüssels für die zu uns kommenden Ausländer? Warum schreit und protestiert man gegen ein (bewährtes) schweizerisches und holländisches Modell der Flüchtlingsaufnahme? Welchen Grund gibt es, gegen die Aufstockung der Mittel für die Polizei auf die Straße zu gehen??? Ebenso verstehe ich nicht, was dagegen spricht, die bereits beschlossenen Gesetze für Asylverfahren auszuschöpfen??? Ich verstehe desweiteren nicht, weshalb man Straffällige nicht ausweisen sollte? Ich kann mir nicht erklären, was die Demonstraten erzürnt, was sich gegen frauenfeidliche, gewaltbetonte Ideologien stellt, was christliche Werte, christliche Kultur bewahrt, was ist den gegen die Forderung nach Bürgerentscheiden nach dem Schweizer Vorbild zu sagen??? Warum demonstiert man gegen die Forderung der Pegidianer, wenn sich diese gegen Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche Organisatoren aussprechen, gegen Paralellgesellschaften, gegen Hass und Radikalismus? Wer hat hier wirklich den Farbtopf und Pinsel in der Hand und färbt pauschal ein ohne Fakten zu transportieren, zu informieren und hetzt? Wer ist es, der die Esel mit schlichten Schlagworten und Bildern vor den eigenen Karren spannt? Ich frage mich, weshalb sich ein Volk mit relativ unwichtigen Problemen spalten lässt? Ist es die Ablenkung von wichtigeren Problemen, wie der Dritte (Wirstschafts)Weltkrieg, den Europa schon führt, in dem wir schon mittendrin sind, mit unkalkulierbaren Folgen, zumindest für die Bevölkerung? Sollten wir nicht alle, wie Aristoteles es vor jeder politischen Entscheidung vorschlug, uns fragen "Wem nützt dies eigentlich am meisten?" oder Abaelardus, der sagte: "Nichts ist zu glauben, bevor es nicht verstanden ist!". Die Welt ist zu kompliziert geworden, um in Schwarz-weiss-Kategorien zu denken!

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Jana Adler kommentierte auf Facebook

Ob du willst oder nicht - jeder dieser Treter hat eine Wählerstimme in deinem Land.

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Torsten Baldes kommentierte auf Facebook

@Tim Müller Darum: http://nir-leipzig.net/?view=article&id=191%3Anir-analyse-des-positionspapiers-der-legida-vom-29122014

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Tim Fiesinger kommentierte auf Facebook

Ich hoffe inständig das es mehr werden die allmählich begreifen worum es den Demonstranten beider Seiten wirklich geht. Das die Pegidianer, wie du sie so schön nennst, keine rechtsradikalen ideale vertreten und das der Großteil der Gegendemonstranten überhaupt nicht weiß worum es diesen geht. Der Großteil ist leider wie so oft "einfach nur dagegen", wobei es keine große Rolle spielt gegen was.

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Nutzerbild von Ralf MuschallRalf Muschall kommentierte

Sollten die Pegidianer nicht wissen, wofür sie stehen?

Als Gegendemonstrant oder Außenstehender kann man natürlich nicht jeden einzelnen Pegidianer analysieren, aber es gibt deren Positionspapiere (Pegida etwas rundgelutscht, Legida krass braun), und die *sind* rechtsradikal. Wem das nicht passt, der soll sich vorher informieren, wo er mitlatscht.

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Denis Rosenkranz kommentierte auf Facebook

Hehe - das ist ja das Witzige. Beide Parteien halten die gleichen Phrasen auf ihren Schildern in die Luft.

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Tim Müller kommentierte auf Facebook

Denis, es ist wie im Arbeitsleben: Der Chef mag es nicht, wenn sich das "Kollektiv" verbündet...deshalb immer zwei Lager schaffen....

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Daniel Böttner kommentierte auf Facebook

Siehe Punkte: Abs. 1 - §2 & 3. Abs. 2 - §5, §7 Quelle: https://legida.eu/position.html Um nur die zu nennen die einem förmlich als völkisch-national ins Gesicht springen. Desweiteren: Auf der Demo deutlich zu sehen (siehe youtube für Aufnahmen der Legida Demo) sind mehrfach Schwarz/Weiß/Rote Flaggen. Wer da mitläuft kann sich nicht rausreden mit wem er da mitläuft. Nur weil die NPD vielleicht mal sagt, Blumen sind toll und ich mag Blumen heißt das nicht das ich wenn ich mit Laufe ich deren Meinung nicht nach außen mit Trage. PEGIDA und Co. sind genauso Spinner wie diese Montagsfriedensdemos die sich um Elsässer, KenFm und Co. gebildet haben. Eher die logische Konsequenz daraus.

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Anna Annamalia kommentierte auf Facebook

Wer hat behauptet, dass es sich hierbei um einen faktengeladenen journalistischen Beitrag handeln soll? 1. Auch Glossen und andere Meinungsartikel können zum Journalismus gehören. 2. Ich habe den Weltnest-Blog bzw. die Beiträge hier immer auch als (subjektive) Meinungsbeiträge verstanden - mal mehr, mal weniger deutlich erkennbar. Aber auch solche Meinungsbeiträge tragen zur eigenen Meinungsbildung bei. Zumal Journalismus nie "objektiv" sein kann - schon allein wegen der Themenwahl, Quellenwahl etc. nicht. Von Meinungsmache im "herkömmlichen" Sinn kann also nicht gesprochen werden. Wenn du dir wegen des Beitrags eine andere Meinung bildest oder deine andere Meinung festigst, MACHST du dir ja auch eine Meinung, oder nicht?

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Tim Müller kommentierte auf Facebook

Es politsch konform, es ist "In", "Dagegen" zu sein....Mehr ist es nicht....Hinterfragt wird nicht. Hauptsache, schöne Bilder werden in die Köpfe gehämmert! Einfache Begrifflichkeiten, die Bilder projezieren, gegen die man logischerweise sein muss...Isalamfeindlichkeit, Ausfeindlichkeit...Und was macht man dagegen? Natürlich das Licht aus? Und wo taucht die Frage auf, ob man das Licht auch ausschaltet wenn es um die hauseigenen Missbrauchsskandale geht? Bzw. die Frage stellt, ob man das Licht überhaupt je wieder einschalten hätte dürfen??????

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Tim Müller kommentierte auf Facebook

Anna, sollten wir nicht unser Köpfchen gebrauchen und Fakten zur Verarbeitung heranziehen? Was oder wem nützen dann unqualifizierte Meinungen? Ist es nicht schade, um das Papier, um den Strom für den Server?

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Daniel Böttner kommentierte auf Facebook

"Die Welt ist zu kompliziert geworden, um in Schwarz-weiss-Kategorien zu denken!" Aber die Welt ist nicht so voller Nebel das man Rassisten nicht erkennt.

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Syl Ko kommentierte auf Facebook

ich kann Dir sagen warum das so ist... weil wahrscheinlich nicht mal die Haelfte der 30.000 Leute ein einziges Mal auf die Seite von Pegida geschaut haben. Sie assoziieren Pegida mit "rechtes" weil es z.B. der Nachbar auch tut anstatt sich mit dem "Feindbild" mal auseinanderzusetzten. Stattdessen schlaegt man sich auf die Seite von Linksextremisten welche hierzulande am laufendem Band fuer negativschlagzeilen sorgen und wettert gegen seinen eigenen Nachbarn, Bekannten, Freunde....

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Nutzerbild von IngaInga kommentierte

Wortschleudern

Linkesextreme Veranstalter wie "Willkommen in Leipzig"? Auch die Sippe von "Courage zeigen" kommt ja nicht von ihrem Steinewerferimage los. Sarkasmus off. Meiner Meinung nach haben sehr wohl sehr viele das Positionspapier gelesen. Und haben daher umso mehr Grund, auf die Straße zu gehen. Denn weder die Lügenpresse ist das Problem, noch befürchtet unsere Nachbarin, tatsächlich bald Burka tragen zu müssen. Die Sorgen sind ganz andere, aber man latscht unter dem Deckmantel von Organisatoren, die das altebekannte System vom Sündenbocktum für sich verwenden.

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Nutzerbild von RichardRichard kommentierte

Richard

Sie meinen also das die hälfte, derjenigen die gegen LEGIDA sind, nur gegen LEGIDA sind , da sie keine Ahnung haben? Ein recht einfaches Weltbild vertreten sie da. Ich für meinen Teil bin in Grünau aufgewachsen. Weis also was es heißt in einer ''National befreiten Zone'' zu leben. Ich werde mich den Nazis auf ewig in den Weg stellen. Und nur weil sie ihre Rechten Ideologien hinter ''harmlosen'' Themen tarnen werden diese Menschen und ihre Mitläufer nicht weniger rechts. Aufklärung tut Not. Man muss den Menschen klar machen zu wem sie sich da ins Bett legen.

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Michael Irmisch kommentierte auf Facebook

Der Autor hat Demokratieverständnis? Ernsthaft? Ich empfehle dringend einmal die Artikel 5 und 8 des Grundgesetzes zu lesen. Da steht nicht das man nur die politisch korrekte Meinung vertreten darf. Da steht nicht das man für absoluten Blödsinn nicht demonstrieren darf. Legida bewegt sich (noch) innerhalb der Gesetze sonst wäre es verboten. Was also will der Autor? Straßenkampf? Den Ausdruck der Meinung wie gegen den Polizei Posten in Connewitz? Was soll dieser Schwachsinn. Entweder ich kann Pegida oder Legida mit Worten und Argumenten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten begegnen oder ich bin zu blöd dazu. Dann bleib ich daheim. Eine Demo zu verhindern, Meinungen die einem nicht in den Kram passen mit Gewalt zum verstummen zu bringen, all dies ist Demokratie eben nicht. Egal was man von Pegida und insbesondere Legida hält (ich für meinen Teil nichts) aber dieser Artikel ist ganz ganz ganz großer Mist. Kennt der Autor Voltaire? Mit dem schließe ich mal: "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst." Genau das sollte einem von allen Aluhüten, Pegidioten und Lügenpresse-Skandierern unterscheiden!

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Tim Fiesinger kommentierte auf Facebook

Es wird leider immer wieder einige unter diesen Demonstrationen geben, die nicht verstanden haben worum es geht. Wer hier noch eine Flagge aus dem 3. Reich schwingt, der macht sich einfach lächerlich. Als Gegenbeispiel möchte gern die "Parolen" der Gegendemonstranten aufgreifen. "Nie wieder Deutschland" Ich glaube nicht das diese Aussage mit unserer Verfassung konform geht. Dies grenzt eigentlich schon an Hochverrat. Ich war auch sehr amüsiert über Plakate mit der Aufschrift "Bier trinkt das Volk". Wem hilft das denn bitte weiter? Ich sah einige im Leben scheinbar vollkommen gescheiterte Personen, die in zerrissenen Hosen und nietenbesetzten Jacken saufend und grölend umher zogen. Auf die Frage hin warum sie hier eigentlich mitlaufen, erhielt ich immer wieder die selben Floskeln. "Scheiß Staat, hier ist alles Dreck, ich gehe hier für niemanden arbeiten" etc. Also erzähle mir bitte nichts über Individuen die sich in einer Masse aufhalten, ohne die Intension dieser Bewegung verstanden zu haben.

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Nutzerbild von BrittaBritta kommentierte

na?

Na, scheren wir gerade eine Masse von 35000 Gegendemonstranten über einen Kamm?

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Tim Müller kommentierte auf Facebook

Die Fähigkeit, den Teufel zu sehen, wo man ihn gern sehen möchte, war schon eine Fähigkeit, die es im Mittelalter gab. Dann wurde die Hexe verbrannt und das Vermögen der Hexe nach einem festen Schlüssel Kirche:Inquisition:Denunziant aufgeteit. Es funkioniert, wie ich an deiner Page sehe, auch heute noch wunderbar....ich verweise auf mein Zitat von Aristotels, sich immer vor jeder (politischer) Entscheidung die Frage zu stellen: Wem nützt dies eigentlich am meisten ?

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Nutzerbild von ToniToni kommentierte

Es geht ja wohl beides

Bei >30.000 Teilnehmer dürften genug Menschen für beide Ziele da sein: Kundgebung und Applaudieren einerseits und eine friedliche Protestkundgebung für Menschen mit Kindern und all jene, die (zurecht!) das gern wollen - UND friedlich blockieren andererseits. Wer das Ansinnen "kein Fußbreit den Nazis" immer gleich mit "illegal" in einen Topf schmeißt, tut niemandem einen Gefallen. Man kann eine angemeldete Route unbegehbar machen auch ohne Gewalt und Eskalation - es ist alles eine Frage der Masse an Menschen und v.a. des Willens. Stehen genügend friedliche (!) Menschen an den relevanten Stellen, werden stets zwei Dinge passieren: a) die Einsatzleitung wird entscheiden, es wird dort zu gefährlich, wenn die Nasen da lang laufen dürfen b) die Radikalen sind dort nicht allein und können sich nicht hochschaukeln Weder a) noch b) erreicht man, wenn man einfach nur dasteht und allen, die das nicht tut, vorwirft, sie seien Radikale.

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Nutzerbild von BrittaBritta kommentierte

und was muss man tun?

Gib mal ein paar konkrete Hinweise...

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Nutzerbild von theotheo kommentierte

Demokratie?

Ich verweise auf artikel 5 und 8 des Grundgesetzes... der beinhaltet "leider" keine selektierte Meinungsäußerung, noch Sitzblockade ....

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Nutzerbild von MichaelMichael kommentierte

Ein Gefühl - Danke für's Teilen!

Liebe DiskutantInnen, der Autor teilt ein Gefühl... "ich weiß nicht, ich weiß nicht..." und diese Art von Gefühlen (Bestürzung, Angst, Enttäuschung - auch Freude über die beeindruckende Zahl 35.000 usw.) haben sicher ganz viele Menschen seit gestern abend. Und sie fragen sich "Wie weiter?!.. Ich tue das auch. Insofern danke ich dem Autor für das Teilen seines ganz subjektiven Stimmungszustandes. Ein Kleinmachen des gestrigen Gegenprotests kann ich den Äußerungen nicht entnehmen, im Gegenteil wird mehrfach Achtung vor seiner Größe kundgetan. Und trotzdem: WIE WEITER?

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André Herrmann kommentierte

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Dankeschön!

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Woody Woodpecker kommentierte auf Facebook

Lies dir bitte die Positionspapiere von Pe- und Legida mal durch...ich geh konform mit deiner Aussage dass es Idioten auf beiden Seiten gibt...dennoch finde ich es sinnfrei zu behaupten dass solche "gescheiterten Personen" nur auf einer Seite mitlaufen! Auf "Bier trinkt das Volk" - Satire? "Nie wieder Deutschland" - denk mal 70 Jahre zurück! ICH interpretiere das so! Hochverrat...starkes Wort! Das ist Verleugnung allerdings auch! Zu "Scheiß Staat, ich geh für niemanden arbeiten" wieviele rechte Randgruppen Anhänger beziehen Hartz IV (die leider für Pegida laufen!)? Ich würde mich gerne neutral mit dem Thema auseinander setzen, jedoch fällt es mir schwer, wenn Leute unter dem Deckmantel der Angst ihre Menschenverachtenden Ideologien propagieren! Mfg "meine Meinung"!

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Ronny Schumann kommentierte auf Facebook

Ich denke das bessert sich bei den nächsten Demos ;-)

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Daniel Alex kommentierte auf Facebook

Warum überhaupt? Weil wir Meinungsfreiheit haben. Und Dialog richtig is. Und weil dumme einfach gerne rum rennen. XD

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Syl Ko kommentierte auf Facebook

Bin da voll deiner Meinung! "Kein Multikulti" is ja auch totaler Quark. Aber ich behaupte mal das diese Forderung nur ein kleiner Teil von Unbelehrbaren fordert.

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Thomas W Ünsch kommentierte auf Facebook

Keiner schlägt sich hier auf die Seite von Linksextremisten, nur weil man ein Statement setzen möchte, um zu zeigen, dass hier für Rassismus kein Platz ist. Es gibt kein schwarz oder weiß. Und natürlich ist es immer besser, den Dialog zu suchen, als zu verurteilen und zu diffamieren. Aber mal ehrlich, bei dem LEGIDA-Spaziergang läuft in der ersten Reihe eine nicht so kleine Anzahl von Menschen hinter einem Spruchbanner mit der Aufschrift "(...) Gegen Islamisierung & Multikulti" Sorry, aber das ist braun, da gibt es überhaupt keine Diskussion. Was soll denn das bedeuten "Gegen Multikulti"? Soll es jetzt eine Monokultur geben oder was? Sicherlich ist eine Gegendemo nicht die allerbeste Lösung, aber irgendwie muss man doch zeigen, dass hier für Rassismus und braunes Gedankengut kein Platz ist.

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Nutzerbild von JudithJudith kommentierte

Pro Selfies gegen Steine

Ein paar Selfies und die virale Verbreitung über´s Netz scheinen ihnen vielleicht albern, aber sind sie das? Geht es nicht darum, friedlich zu demonstrieren dass man da ist? Dass die Mehrheit eben nicht "braun" denkt? Was um Gottes willen ist verwerflich daran, Spaß zu haben, Freude zu empfinden, für etwas zu sein als immer nur dagegen? Es war eben nicht nur eine Demo gegen Legida sondern für Toleranz und Freiheit. Ich fand es genau richtig. Wer prügelnde Nazigegner vermisst ist auch ein bisschen gestrig. Willkommen in der Neuzeit. Steine an den Kopf schmeißen hat noch nie etwas gebracht. Und muss man sich wirklich verhaften lassen für Krawall-Protest der maximal Omis dazu bringt, die rechten "ordentlicher" zu finden? Nicht alles Neue ist zwangsläufig Mist.

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André Herrmann kommentierte

Bitte ...

... den Text noch einmal lesen. Weder steht irgendwo, dass ich Steine oder Gewalt vermisst habe, noch dass ich alles Neue verdamme.

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Nutzerbild von JudithJudith kommentierte

Hmh.

Hab den Text mehrmals gelesen, aber das ist final was bei mir ankommt... Natürlich sind die Steine ein gewähltes Bild genau wie Selfies aber was sonst ist Aussage des Textes? Kommt einfach nicht anders (bei mir) an.

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André Herrmann kommentierte

Die Aussage ist, ...

... dass ich nicht sicher bin, ob symbolischer Protest gegen LEGIDA tatsächlich hinreichend ist. Denn solche Symbolhaftigkeit (Wir sind laut, wir sind bunt, stehen aber eigentlich abseits) ist auch immer etwas sehr Bequemes und sieht viel besser aus, als es im Endeffekt wirkt (Stichwort Selfie-Protest). Was dennoch nicht heißt, dass es schlecht ist, wenn 10.000 Leute am Waldplatz stehen. Nur vielleicht eben nicht hinreichend, wenn die Nazis einfach vorbeilaufen. Widerstand hat eben nicht automatisch mit Steinen, brennenden Autos oder Gewalt zu tun. Im Gegenteil, Demos dürfen mitunter schon gar nicht losgehen, weil es in unmittelbarer Nähe zu viele GegendemonstrantInnen gibt. Und deshalb, so mein Gefühl, ist der Abend nicht so erfolgreich verlaufen, wie es jetzt gern dargestellt wird.

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Nutzerbild von JudithJudith kommentierte

Okay...

...akzeptiert. Danke für die Antwort. Was aber nach deiner Meinung der bessere Wierstand wäre versteh ich leider immer noch nicht. Mich persönlich hat an der Demo am meisten gestört, dass sie hauptsächlich unter dem Banner der Kirche stattfand. Wie abstoßend und unpassend. Ich überlege ernsthaft, selbst eine Gruppe in´s Leben zu rufen die sich eben unter kein Banner stellt und für freiheitliches und humanistisches Gedankengut steht. Zeit dafür wird´s!

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Nutzerbild von JudithJudith kommentierte

Widerstand

...braucht kein e. Pardon ;)

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Denis Rosenkranz kommentierte auf Facebook

Das eigentliche Problem liegt darin, dass die Positionen von Pegida&Co. gar nicht so schlecht sind. Es ist eben nur traurig wer dafür mobil macht. Dem ganzen hätte unsere Regierung schon längst einen Riegel vor schieben können, wenn man sich mit diesen Themen vielleicht auch vorher schonmal auseinander gesetzt hätte. Zu Pegida&Co. gehen eben auch Leute, die sich nicht die Rettung des Abendlandes auf die Fahne geschrieben haben, sondern deren Unmut auch einfach in den letzten Monaten gewachsen ist. Ihr hattet ALLE die Chance im letzten Sommer gemeinsam FÜR Frieden ein Zeichen zu setzen - es wäre zumindest wünschenswert gewesen annähernd die Hälfte der gestrigen Anwesenden in Leipzig auf irgendeiner Montagsdemo gesehen zu haben. Aber wahrscheinlich hätte man dann besser "GEGEN Krieg" und nicht "Für Frieden" propagiert. Aber wenn Ihr euch dann vielleicht mal gemeinsam auf eine Sache konzentriert, die bei so vielen Menschen definitiv was bewegt, dann komm ich auch mit auf die Straße. Alles andere finde ich albern.

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André Herrmann kommentierte

Nur, damit wir uns nicht falsch verstehen, ...

... aber ich finde PEGIDA & Co. von vorne bis hinten schlecht. Und die Aluhutversammlungen waren mir auch nicht geheuer.

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Mar Sti kommentierte auf Facebook

Kommentar gelöscht.

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Nutzerbild von DanielDaniel kommentierte

Noch was zur in den Kommentaren angeregten Sitzblockade

Auch wenn sich bei einer "friedlichen" Sitzblockade nicht die Fressen eingeschlagen werden - die eine Partei wird gewaltsam daran gehindert, sich eine bestimmte Strecke entlang zu bewegen - das entspricht nicht meinem Bild von friedlichem Demonstrieren.

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Nutzerbild von KnutowskieKnutowskie kommentierte

Antidemokratischer Artikel...

Warum durfte Legida laufen? Richtig, aus dem selben Grund, warum die Gegendemonstranten laufen durften: Freie Meinungsäußerung. Ich sehe ehrlich gesagt eher das Problem im "linken Lager". Wo sind den Steine geflogen? Wer zündet fremdes Eigentum an? Ich bin gegen Extremismus, egal in welche Richtung. Und zudem ist mir eine Gruppe Opis, die sich nun mal Sorgen machen, lieber, als eine Gruppe randalierender Vollidioten. Ich war nebenbei gesagt bei keiner Veranstaltung, da ich mich nicht klar auf eine Seite stellen möchte. Ich kann nur Leute nicht ab, die mit Krampf versuchen, unsere Demokratie mit aller Gewalt zu verhindern. Ich mag weder Rassisten noch steineschmeißendes Ungeziefer. Die Frage, warum Legida laufen durfte, sollte sich jeder vernünftige und gebildete Mensch ganz einfach selbst beantworten können. Wenn wir jetzt anfangen auf jemanden zu zeigen und zu schreien, dass man die verbieten sollte, weil einem die Meinung oder sonst etwas nicht passt, sehe ich erhlich gesagt zu viele Parallelen zum Mittelalter und zu Nazi-Deutschland. Das hat noch nie längerfristig gut funktioniert. Wir müssen miteinander leben. Nicht gegeneinander. Und dieser Artikel ruft förmlich dazu auf, sich gegen die Demokratie zu stellen. Man schämt sich förmlich fremd.

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Nutzerbild von RebekkaRebekka kommentierte

Die Masse macht's

Ich fand es gut, dass gestern 30.000 da waren, und ich glaube, dass das wichtiger ist, als dass Legida gar nicht hätten laufen können. Ja, ich wünsche mir, dass noch viel, viel mehr Omis kommen und Familien mit und ohne Kinderwagen. Und die sollen von mir aus ganz stolz auf ihr politisches Engagement sein, Fotos von sich machen und allen von davon erzählen! Weil das auch andere dazu bringt, Stellung zu beziehen. Und auf die Masse kommt es an! Ich habe selber Kinder - wenn ich mit "Ärger" rechnen würde, würde ich die garantiert zu Hause lassen. Macht mit Betreuungsperson drei Nasen weniger. Eine Menge Leute würden gar nicht auftauchen. Nee, besser so als andersrum.

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Sina Salabim kommentierte auf Facebook

welchen unterschied machts ob erfolgreich blockiert wird oder nicht? der rassismus in den köpfen bleibt. vielleicht sollte man sich fragen, ob nicht eine blockade die nicht wenigen mitläufer radikalisiert und diese bewegung als solche zusammenschweißt. das is nich dresden im februar!!

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Sina Salabim kommentierte auf Facebook

ich muss anfügen, dass es nichtsdestotrotz natürlich ein schöner anblick is, wenn se keinen meter vorwärts kommen und nur platz ham, wütend spuckend nen purzelbaum zu schlagen. das sagt das bauchgefühl

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