| André Herrmann

Alle Welt zieht nach Leipzig: Jetzt kommen sogar die Waschbären

Seit sich in Leipzig der Aufwind breit macht, wittert so manche/r sich im eigenen Revier bedroht. Erst waren es die Berliner, dann die Schwaben. Doch was jetzt auf uns zukommt, ist vielleicht noch viel schlimmer. Leipzig sagt Nein zur uneingeschränkten Einwanderung ausländischer Waschbären!

Symbolbild: (Fast ein) Waschbär.

Als ich vor 75 Jahren nach Leipzig zog, da ahnte ich noch nicht, was einmal auf die Stadt zukommen würde. Alles war sauber, Reudnitz wurde täglich ab Sonnenuntergang zur No-Go-Area und überhaupt war alles noch so angenehm luftig.

Heute ist natürlich alles anders. Von überall her strömen die Menschen an die Pleiße, um noch die letzten Fitzelchen Hype abzugreifen.

Viel wurde seither diskutiert über die Zuzügler. Über die Berliner, die Schwaben und die als Berliner getarnten Schwaben. Manche sagten, die Gentrifizierung sei schuld. Manche sprühten überall ironisch „Schwaben zurück nach Berlin“ an die Wände. Und manche marschieren seit kurzem durch die Stadt, weil sie am liebsten wieder ganz allein wären.

Dabei ist die nächste Invasion schon in vollem Gange. Von Legida unbemerkt kommen sie in Scharen in die Stadt. Sie zahlen keine Miete und leben doch unter uns. Sie gehen nicht arbeiten, aber wollen trotzdem an unser Essen. Sie sehen anders aus und sind deshalb schon mal suspekt. Ja, sie lesen richtig: Die Waschbären kommen!

Glauben Sie mir, die Gefahr ist groß. Nur weil in der Lügenpresse kein einziges Wort dazu steht, heißt es nicht, dass das Problem nicht existiert. Die Stadtverwaltung versucht, die Sache kleinzureden, aber wir lassen uns nicht länger veralbern. Ich habe nichts gegen Waschbären, aber wenn es stimmt, was ich gehört habe, dann müssen wir handeln. Denkt doch mal einer an die Kinder!

Die Stadtverwaltung schreibt:

„Wie viele Waschbären es in Leipzig gibt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Eventuell bekannte Zahlen sind spekulativ. […] Waschbären sind wildlebende Tiere und deshalb entsprechend § 960 BGB herrenlos. […] Deshalb gibt es weder natürliche noch juristische Personen, die für die Schäden aufkommen oder die gegen die Tiere vorgehen müssen - auch nicht die Stadt Leipzig.“

So sind sie, die da oben. Wir hier unten müssen uns jede Nacht um die Unversehrtheit unserer Mülltonnen sorgen und die feinen Herren schauen weg, wenn vandalisierende Waschbärbanden durch die Straßen ziehen. Wofür zahlen wir eigentlich Steuern? Muss denn immer erst etwas passieren, bevor jemand einschreitet? Ich habe von Fällen gehört, in denen heimtückische Waschbären durch bloße Anwesenheit die Grundstückspreise ganzer Nachbarschaften gesenkt haben. Mir macht keiner etwas vor!

Weiterhin heißt es:

"Der Waschbär ist, ob erwünscht oder unerwünscht, ein fester Bestandteil unserer Fauna, vor allem im urbanen Bereich geworden. Mit diesem Umstand müssen wir leben und den Waschbären als festen Bestandteil unseres Lebensraumes akzeptieren."

Natürlich ist es unerheblich, ob die Waschbären nun aus Berlin oder aus Baden-Württemberg kommen. Fest steht jedoch: Waschbären stammen ursprünglich aus Nordamerika und sind deshalb Ausländer ohne Aufenthaltserlaubnis. Ganz ehrlich, ich habe nichts gegen Waschbären. Zumindest nicht, wenn sie ganz normal arbeiten gehen und sich unserer abendländischen Kultur des Nicht-im-Müll-Wühlens anpassen. Ich gehe doch auch nicht nach Waschbärland, oder wo Waschbären eben herkommen, und baue dort eine Kirche hin!

Doch die Zeit des Schweigens ist vorbei. Von jetzt an werde ich immer mittwochs auf die Straße gehen. Für unsere Heimat und gegen Waschbären. Die Zeit des Wegschauens ist vorbei. Dies ist die Geburtsstunde von LEGIDADW: Leipzig Gegen Die Inanspruchnahme Deutschen Abfalls Durch Waschbären.

 

Ein Positionspapier folgt zeitnah.
Alles andere wäre auch wirklich schade.

Über den Autor:

André ist fest entschlossen, dem Waschbärenproblem ein Ende zu setzen. Für unsere Heimat. Oder so.

Kommentare

Maggy Treibsand kommentierte auf Facebook

Sooo gut geschrieben. :D Danke!

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Martin Meißner kommentierte auf Facebook

http://www.theshirtdudes.com/media/catalog/product/cache/1/image/565x500/3792e1346258422eb320f48364c017b1/w/h/who_is_the_coon_white.png

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Peter Zwenkau kommentierte auf Facebook

Ist ja genial gemacht :-D :-D

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Enni Dom kommentierte auf Facebook

die wollen doch nur spielen :-)

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Erdna Nnamrreh kommentierte auf Facebook

Quatsch, der würgt den armen Teddy!

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Enni Dom kommentierte auf Facebook

da muss der Teddy durch ...

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Frech Le kommentierte auf Facebook

waschbären gibt es schon länger in leipzig....berliner sind ganz in ordnung...die schwaben sind oft nervig, besserwisserisch und ziehen oft den mietpreis nach oben - aber am schlimmsten sind die westimporte von politikern und beamten....hier sollten dringend strafzölle eingeführt werden ! :)

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Nutzerbild von Empörter BörgerEmpörter Börger kommentierte

JAWOLL, das muss man doch sagen dürfen!

Waschbären raus! Und die Nutrias gleich hinterher! Schützt die Kultur abendländischer Fließgewässer! Patriotische Nagetierfeinde Gegen die Nutriasierung des Auenwaldes! PANGENUDA voran!!einself!!1!

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Nutzerbild von JägersmannJägersmann kommentierte

Jäger an die Macht

Zum Glück darf er gefangen oder geschossen werden, obwohl dieser Waschbär so süß ist. Also ist der Vergleich nicht witzig.

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Argus Klemperer kommentierte auf Facebook

das lässt hoffen, nicht anzuwenden bei schwaben und berlinern. http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/tiere/id_60670480/bundesweit-erlegte-waschbaeren-von-2000-bis-2011.html

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Nutzerbild von tautau kommentierte

Waschbären machen wenigstens irgendwas sauber...

...aber noch viel schrecklicher ist doch, dass Schleußig schon fest in den Pfoten und Zähnen von Nutrias ist! Die Lügenpresse schreibt: "200 Nager plündern Kleingärten - und niemand darf sie stoppen / Nager-Invasion in Leipzig!" (http://www.bild.de/regional/leipzig/nagetiere/nutria-invasion-in-leipzig-38148562.bild.html) Invasion! Plünderung! Nutriasierung des Abendlandes!

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Ivan Johannes kommentierte auf Facebook

Als Berliner, besonders als Westberliner, fährt man eigentlich nur nach Leipzig, wenn es gar nicht anders geht und bleibt nicht länger als man unbedingt muß. Meine Regel, deren Beherzigung ich nur jedermann dringend empfehlen kann: so wenige Übernachtungen wie möglich und immer bei einer Hotelkette, die auch international einen guten Ruf genießt - NIE in einem von Einheimischen geführten Hotel!

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Kerstin Winkler kommentierte auf Facebook

Erwischt vor unserem Haus! Ein Tipp: schafft Euch eine Katze an. Zumindest vor unserem Kater hatte selbst "unser" Waschbär Egon, der uns fast ein Jahr lang "heimgesucht" hat, großen Respekt (obwohl Egon wesentlich größer war als unser Katerle!)... ;-)

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Nutzerbild von Klaus-PeterKlaus-Peter kommentierte

Überschrift

Reichlich flach. Standest du unter Druck zu liefern? Man hat schon deutlich besseres von dir gelesen.

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